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Der fürstliche Badepavillon als zweckmäßige und repräsentative Bauaufgabe im späten 17. und 18. Jahrhundert

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Bislang ging die kunst- und kulturhistorische Forschung davon aus, dass die Körperhygiene zur Zeit des Barock kaum ausgeprägt war. Vermeintlich verabscheuten die Fürsten des 17. Jahrhunderts Wasser und Seife, stattdessen kaschierten Puder, Schminke oder Parfüm die mangelnde Reinlichkeit. Mit dieser Vorstellung räumt die vorliegende Studie auf und beschreibt die gesellschaftliche Bedeutung des Bades, zeitgenössische Anwendungen und Gepflogenheiten sowie die Entstehung der einschlägigen Architektur. Dabei entwickelt und definiert die Autorin den speziellen Typus des fürstlichen Badepavillons anhand von drei ausgewählten Bauten in Warschau, Kassel und München. Der Badepavillon spiegelt die barocken Gewohnheiten bei der Körperpflege und bis in die Antike zurückreichende Ideen zur Bäderarchitektur, eint Funktion und ästhetische Form, Zweck und Repräsentation.

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Der fürstliche Badepavillon als zweckmäßige und repräsentative Bauaufgabe im späten 17. und 18. Jahrhundert, Vera Herzog

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Paperback)
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Titel
Der fürstliche Badepavillon als zweckmäßige und repräsentative Bauaufgabe im späten 17. und 18. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Vera Herzog
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
ISBN10
3422073590
ISBN13
9783422073593
Reihe
Beschreibung
Bislang ging die kunst- und kulturhistorische Forschung davon aus, dass die Körperhygiene zur Zeit des Barock kaum ausgeprägt war. Vermeintlich verabscheuten die Fürsten des 17. Jahrhunderts Wasser und Seife, stattdessen kaschierten Puder, Schminke oder Parfüm die mangelnde Reinlichkeit. Mit dieser Vorstellung räumt die vorliegende Studie auf und beschreibt die gesellschaftliche Bedeutung des Bades, zeitgenössische Anwendungen und Gepflogenheiten sowie die Entstehung der einschlägigen Architektur. Dabei entwickelt und definiert die Autorin den speziellen Typus des fürstlichen Badepavillons anhand von drei ausgewählten Bauten in Warschau, Kassel und München. Der Badepavillon spiegelt die barocken Gewohnheiten bei der Körperpflege und bis in die Antike zurückreichende Ideen zur Bäderarchitektur, eint Funktion und ästhetische Form, Zweck und Repräsentation.