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Rosa Luxemburg war eine bedeutende Journalistin, Rednerin und oft unterschätzte Wirtschaftswissenschaftlerin, deren Analysen seit der Krise 2008 an Relevanz gewonnen haben. Ursprünglich wollte sie Botanik studieren, doch die Liebe zu Leo Jogiches, einem Revolutionär, führte sie in die Politik. Ihre Beziehung zerbrach 1905, und sie äußerte bitteren Unmut über die Politik, die sie von ihrer Familie entfremdete. Mit 42 Jahren, nach weiteren gescheiterten Beziehungen und zunehmender Isolation in der deutschen Sozialdemokratie, wandte sie sich wieder ihrer ursprünglichen Leidenschaft zu. Ab 1913 begann sie, ein umfangreiches Herbarium anzulegen, sammelte Pflanzen in Freiheit und während ihrer Inhaftierung (1915/16, 1916 bis 1918). Bis Oktober 1918 füllte sie 16 Schulhefte, deren Inhalt hier erstmals vollständig veröffentlicht wird. Das Schicksal ihres Herbariums spiegelt die turbulente Geschichte des 20. Jahrhunderts wider. Nach ihrem Tod gelangte es in die USA, bevor es 1976 an die diplomatische Vertretung der Volksrepublik Polen in New York übergeben wurde. Später wurde es dem Archiv der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei übergeben und galt nach dessen Auflösung lange als verschollen, bis es 2009 im Archiv nowych act in Warschau wiederentdeckt wurde.
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Herbarium, Rosa Luxemburg
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- 2016
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