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Stierblutjahre

Die Boheme des Ostens

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  • 272 Seiten
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Zwischen Distanz, Skepsis und Hedonismus: Ein neues Meisterwerk der brillanten Feuilletonistin Jutta Voigt erzählt von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Künstler und Bohemiens, die am realexistierenden Sozialismus gescheitert sind, suchten das richtige Sein außerhalb der Kontrolle des Systems. Im Mittelpunkt steht eine Boheme, die ein elementares Interesse verfolgte: das andere Leben. In den frühen Jahren der DDR geprägt von rebellischem Elitebewusstsein und Aufbruchspathos, wurde die Haltung in den Siebzigern zunehmend kritisch und reformerisch, während sie in den Achtzigern distanziert bis gleichgültig wurde. Die Künstler – von Brecht bis Müller, von Hacks bis Wawerzinek – strebten danach, als Individuen unkontrolliert zu existieren. Besonders in den zerfallenden Mietshäusern des Prenzlauer Bergs in Berlin sowie in Leipzig, Dresden-Loschwitz und Halle entwickelte sich eine subkulturelle Szene. Voigt wird zur Chronistin derer, die das richtige Leben suchten – radikal, humorvoll, oft betrunken und immer leidenschaftlich. Ihr Werk ist ein fließender Übergang zwischen Journalismus und Literatur, vergleichbar mit großen Namen wie Tucholsky und Kisch. Kritiker loben das Buch als sehnsüchtig, unverlogen, offen und schön.

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Stierblutjahre, Jutta Voigt

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
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(Paperback)
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Titel
Stierblutjahre
Untertitel
Die Boheme des Ostens
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jutta Voigt
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
272
ISBN10
3746633966
ISBN13
9783746633961
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Zwischen Distanz, Skepsis und Hedonismus: Ein neues Meisterwerk der brillanten Feuilletonistin Jutta Voigt erzählt von der Sehnsucht nach einem anderen Leben in der DDR. Künstler und Bohemiens, die am realexistierenden Sozialismus gescheitert sind, suchten das richtige Sein außerhalb der Kontrolle des Systems. Im Mittelpunkt steht eine Boheme, die ein elementares Interesse verfolgte: das andere Leben. In den frühen Jahren der DDR geprägt von rebellischem Elitebewusstsein und Aufbruchspathos, wurde die Haltung in den Siebzigern zunehmend kritisch und reformerisch, während sie in den Achtzigern distanziert bis gleichgültig wurde. Die Künstler – von Brecht bis Müller, von Hacks bis Wawerzinek – strebten danach, als Individuen unkontrolliert zu existieren. Besonders in den zerfallenden Mietshäusern des Prenzlauer Bergs in Berlin sowie in Leipzig, Dresden-Loschwitz und Halle entwickelte sich eine subkulturelle Szene. Voigt wird zur Chronistin derer, die das richtige Leben suchten – radikal, humorvoll, oft betrunken und immer leidenschaftlich. Ihr Werk ist ein fließender Übergang zwischen Journalismus und Literatur, vergleichbar mit großen Namen wie Tucholsky und Kisch. Kritiker loben das Buch als sehnsüchtig, unverlogen, offen und schön.