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Orgelmann

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Preisgekrönt und atemberaubend: Mark Schaevers’ Buch über Felix Nussbaum ist grandios recherchiert und mitreißend geschrieben. 1932 beziehen zwei der vielversprechendsten Talente des deutschen Kunstbetriebs, Arno Breker und Felix Nussbaum, die Räume in der römischen Villa Massimo. Während Breker zum Großkünstler des Dritten Reichs aufsteigt, wird Nussbaum zum Entrechteten und Gehetzten. Nach Goebbels’ Besuch im Mai 1933 ist Nussbaum bereits vertrieben und beginnt mit seiner Frau eine rastlose Odyssee durch Europa, von Italien über Frankreich nach Ostende und schließlich nach Brüssel. Trotz der Illegalität malt Nussbaum weiter, und in seinen geheimen Ateliers entstehen unglaubliche Bilder. Die Beziehung zu seiner Frau ist schwierig, doch nach seiner Flucht aus dem Lager St. Cyprien kehrt er zu ihr zurück. Am 20. Juni 1944 werden sie von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo ihre Spur sich verliert. Nussbaum gerät in Vergessenheit, doch seine Bilder tauchen allmählich wieder auf, und in den letzten Jahrzehnten wird die ikonische Bedeutung seines Werks erkannt. Schaevers gelingt es, Nussbaums beeindruckendes Werk und dramatisches Leben in einem fesselnden Buch zu verewigen. Felix Nussbaums Bilder sind in der Kunst das, was Anne Franks Tagebücher in der Literatur sind.

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Orgelmann, Mark Schaevers

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
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(Hardcover)
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Titel
Orgelmann
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mark Schaevers
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Hardcover
Seitenzahl
480
ISBN10
3869711353
ISBN13
9783869711355
Reihe
Bewertung
3,65 von 5 Sternen
Beschreibung
Preisgekrönt und atemberaubend: Mark Schaevers’ Buch über Felix Nussbaum ist grandios recherchiert und mitreißend geschrieben. 1932 beziehen zwei der vielversprechendsten Talente des deutschen Kunstbetriebs, Arno Breker und Felix Nussbaum, die Räume in der römischen Villa Massimo. Während Breker zum Großkünstler des Dritten Reichs aufsteigt, wird Nussbaum zum Entrechteten und Gehetzten. Nach Goebbels’ Besuch im Mai 1933 ist Nussbaum bereits vertrieben und beginnt mit seiner Frau eine rastlose Odyssee durch Europa, von Italien über Frankreich nach Ostende und schließlich nach Brüssel. Trotz der Illegalität malt Nussbaum weiter, und in seinen geheimen Ateliers entstehen unglaubliche Bilder. Die Beziehung zu seiner Frau ist schwierig, doch nach seiner Flucht aus dem Lager St. Cyprien kehrt er zu ihr zurück. Am 20. Juni 1944 werden sie von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo ihre Spur sich verliert. Nussbaum gerät in Vergessenheit, doch seine Bilder tauchen allmählich wieder auf, und in den letzten Jahrzehnten wird die ikonische Bedeutung seines Werks erkannt. Schaevers gelingt es, Nussbaums beeindruckendes Werk und dramatisches Leben in einem fesselnden Buch zu verewigen. Felix Nussbaums Bilder sind in der Kunst das, was Anne Franks Tagebücher in der Literatur sind.