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Lew Kopelew

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  • 304 Seiten
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Lew Kopelew, 1912 im vorrevolutionären Kiew geboren und 1997 in Köln gestorben, spiegelt mit seiner wechselvollen Biographie das zerrissene 20. Jh. Reinhard Meier, der ihn gut kannte und Zugang zum Privatarchiv hat, zeichnet in seinem Buch erstmals das farbige Bild des großen Humanisten. Kopelew war einer der großen Brückenbauer zwischen der russischen und der deutschen Kultur. Er war Kommunist, Germanist und Frontsoldat der Roten Armee. Als Gulag-Häftling war er mit Solschenizyn befreundet, von dem er sich später entfremdete. Ab 1980 lebte er im unfreiwilligen Exil in Deutschland und wurde zu einer bedeutsamen Figur im bundesdeutschen Geistesleben. Der enge Freund Heinrich Bölls und Marion Gräfin Dönhoffs setzte sich unermüdlich für Verständnis und Aussöhnung zwischen Ost und West ein. Daran orientiert sich auch sein autobiographisches und wissenschaftliches Werk. Er trug maßgeblich zur Differenzierung des deutschen Russlandbildes bei und wurde so zu einem Dolmetscher zwischen den Nationen.

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Lew Kopelew, Reinhard Meier

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Hardcover)
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Titel
Lew Kopelew
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Reinhard Meier
Verlag
Theiss
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
304
ISBN10
3806234884
ISBN13
9783806234886
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Lew Kopelew, 1912 im vorrevolutionären Kiew geboren und 1997 in Köln gestorben, spiegelt mit seiner wechselvollen Biographie das zerrissene 20. Jh. Reinhard Meier, der ihn gut kannte und Zugang zum Privatarchiv hat, zeichnet in seinem Buch erstmals das farbige Bild des großen Humanisten. Kopelew war einer der großen Brückenbauer zwischen der russischen und der deutschen Kultur. Er war Kommunist, Germanist und Frontsoldat der Roten Armee. Als Gulag-Häftling war er mit Solschenizyn befreundet, von dem er sich später entfremdete. Ab 1980 lebte er im unfreiwilligen Exil in Deutschland und wurde zu einer bedeutsamen Figur im bundesdeutschen Geistesleben. Der enge Freund Heinrich Bölls und Marion Gräfin Dönhoffs setzte sich unermüdlich für Verständnis und Aussöhnung zwischen Ost und West ein. Daran orientiert sich auch sein autobiographisches und wissenschaftliches Werk. Er trug maßgeblich zur Differenzierung des deutschen Russlandbildes bei und wurde so zu einem Dolmetscher zwischen den Nationen.