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Untergangster des Abendlandes

Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘

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Die rechtsextremen ‚Identitären‘ sind zentrale Akteur*innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ besteht darin, sich vom Nationalsozialismus abzugrenzen, um behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ zu entkommen, und gleichzeitig einen modernisierten, völkischen Nationalismus zu propagieren. Sie nutzen Straßenaktivismus, der geschickt mit Social Media inszeniert wird. Frühere Auseinandersetzungen mit diesem Phänomen übernahmen oft unkritisch Selbstbezeichnungen wie „weder links noch rechts“ oder „Neue Rechte“, wodurch die zugrunde liegenden ideologischen Denkmuster vernachlässigt wurden. Der Sammelband bietet eine kritische Analyse dieser Selbstinszenierungen und durchdringt die ideologischen Grundlagen des ‚identitären‘ Denkens, einschließlich (Neo-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Zudem werden bisher vernachlässigte Themen wie subkulturelle Bezüge, Geschlechterbilder, Rhetoriken der Angst sowie das Verhältnis zu Islamismus und eurasischer Ideologie untersucht. Auch wird die Frage behandelt, wie sich der rechtsextreme Charakter der ‚Identitären‘ begründen lässt und inwiefern von einer modernisierten Form des Rechtsextremismus gesprochen werden kann.

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Untergangster des Abendlandes, Judith Goetz

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
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(Paperback)
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Titel
Untergangster des Abendlandes
Untertitel
Ideologie und Rezeption der rechtsextremen ‚Identitären‘
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Judith Goetz
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
ISBN10
3944442687
ISBN13
9783944442686
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Die rechtsextremen ‚Identitären‘ sind zentrale Akteur*innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ besteht darin, sich vom Nationalsozialismus abzugrenzen, um behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ zu entkommen, und gleichzeitig einen modernisierten, völkischen Nationalismus zu propagieren. Sie nutzen Straßenaktivismus, der geschickt mit Social Media inszeniert wird. Frühere Auseinandersetzungen mit diesem Phänomen übernahmen oft unkritisch Selbstbezeichnungen wie „weder links noch rechts“ oder „Neue Rechte“, wodurch die zugrunde liegenden ideologischen Denkmuster vernachlässigt wurden. Der Sammelband bietet eine kritische Analyse dieser Selbstinszenierungen und durchdringt die ideologischen Grundlagen des ‚identitären‘ Denkens, einschließlich (Neo-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus. Zudem werden bisher vernachlässigte Themen wie subkulturelle Bezüge, Geschlechterbilder, Rhetoriken der Angst sowie das Verhältnis zu Islamismus und eurasischer Ideologie untersucht. Auch wird die Frage behandelt, wie sich der rechtsextreme Charakter der ‚Identitären‘ begründen lässt und inwiefern von einer modernisierten Form des Rechtsextremismus gesprochen werden kann.