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East of Eden

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A masterpiece of Biblical scope, this magnum opus of one of America’s most enduring authors is presented in a deluxe Centennial edition. Nobel Prize winner John Steinbeck referred to it as "the first book," capturing its primordial power and simplicity akin to myth. Set in California's Salinas Valley, the novel follows the intertwined destinies of two families—the Trasks and the Hamiltons—who reenact the fall of Adam and Eve and the rivalry of Cain and Abel across generations. This work showcases Steinbeck’s most mesmerizing characters and delves into enduring themes such as identity, the nature of love, and the dire consequences of love's absence. Adapted into a 1955 film directed by Elia Kazan, which introduced James Dean, it has remained a significant part of American culture for over fifty years. The Centennial edition commemorates Steinbeck's legacy with special features like french flaps and deckle-edged pages. For more than sixty-five years, Penguin has been the leading publisher of classic literature, offering a global bookshelf of over 1,500 titles, providing authoritative texts enhanced by scholarly introductions and notes, as well as contemporary translations by award-winning translators.

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East of Eden, John Steinbeck

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2002
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(Paperback)
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Ausgezeichnet
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Jenseits von Eden ist eines dieser Bücher, bei denen man relativ schnell merkt: Das hier will mehr als nur eine gute Geschichte erzählen. Steinbeck nimmt sich Zeit, sehr viel Zeit sogar, und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans. Im Mittelpunkt stehen zwei Familien im kalifornischen Salinas Valley, ihre Beziehungen, ihre Fehler und die Muster, die sich über Generationen hinweg wiederholen. Es geht um Liebe, Schuld, Neid, Freiheit und immer wieder um die Frage, ob der Mensch seinem Schicksal ausgeliefert ist oder sich bewusst dagegen entscheiden kann. Das biblische Motiv von Kain und Abel zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, wirkt dabei aber nie aufgesetzt, sondern erstaunlich menschlich und greifbar. Steinbecks Figuren sind das eigentliche Herz des Romans. Sie sind widersprüchlich, oft unsympathisch, dann wieder berührend ehrlich. Niemand ist eindeutig gut oder böse, und genau das macht sie so glaubwürdig. Besonders beeindruckend ist, wie fein Steinbeck innere Konflikte beschreibt, ohne sie totzuerklären. Vieles entsteht zwischen den Zeilen. Der Roman verlangt Geduld. Wer schnelle Spannung sucht, wird hier nicht fündig. Dafür bekommt man eine Geschichte, die nachwirkt, die Fragen stellt und einen nicht sofort wieder loslässt. Jenseits von Eden ist kein Buch für zwischendurch, sondern eines, das man langsam liest und am Ende ein Stück klüger zuschlägt.