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Recht grau und schwarz, und doch mit erhellenden Nuancen

Ein Blick auf die tragische und lyrisch-tragische Bühne Frankreichs im Jahre 1760

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  • 117 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Literarische Neuerscheinungen reflektieren das politische und geistige Umfeld ihrer Zeit und spiegeln die Stimmung sowie die Grundessenz wider. In einer Veröffentlichung von 2016 stellte der Autor die komischen Premieren auf Pariser Bühnen des Jahres 1760 vor und zeichnete ein buntes, komplexes Bild. Es entstand ein Panorama, das gesellschaftliche Dekadenz, ideologische Konflikte und interne Stagnation thematisiert. Diese Unruhe äußert sich in einer scharfsinnigen Komik, die auch persönliche Verunglimpfungen nicht scheut. Die Beliebtheit der Karikatur, sowohl liebevoll als auch böswillig, zeigt sich, da die Bühne sich selbst zum Objekt des Spottes macht. Angesichts stagnierender Produktionen und eines Mangels an Innovation bleibt der Nabelschau kaum etwas anderes übrig. Persiflage und Parodie durchziehen die Comédies, Opéras comiques und Paraden, die ein amüsantes, teils beißendes Bild der Verzerrung zeichnen. Abbés, Bankiers, Priester und Adelige tanzen im Reigen der Verrücktheit, während nur wenige Bürger einen kühlen Kopf bewahren. Selbst das ernste Genre, wie Tragödien, kann der Dekadenz nichts entgegensetzen. Der Autor, Studienrat und Mitwirkender an einem Forschungsprojekt zur Klassischen Philologie, hat bereits mehrere Publikationen zum französischen Theater des 18. Jahrhunderts verfasst. Diese Veröffentlichung ist Teil einer Trilogie über die Premieren der Jahre 1730, 1760 und 1790.

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Recht grau und schwarz, und doch mit erhellenden Nuancen, Andreas Wilhelm

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2018,
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