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Kunsthandel Widder - Entdeckungen

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    Als Galerist ist es herausfordernd, in der heutigen Multi-Channel-Waren- und Medienlandschaft wahrgenommen zu werden. Der klassische Kunsthandel befindet sich im Umbruch und sieht sich nicht nur der Kommerzialisierung durch Auktionen gegenüber, sondern auch dem Überangebot der Unterhaltungsindustrie. Die Sammler- und Käuferstrukturen verändern sich altersbedingt, und die Motive für Kunstkäufe haben sich gewandelt. Begriffe wie Rendite, Prestige und Anlagediversifikation sind für Kunsthändler neu und relevant geworden. Es reicht nicht mehr aus, Ausstellungen in den eigenen Räumlichkeiten zu veranstalten. Stattdessen nutzen wir das Internet, versenden Newsletter, posten in sozialen Medien, nehmen an Kunstmessen teil und verschicken Monografien sowie Verkaufskataloge. Die Gesellschaft ist dynamischer und komplexer denn je; alte Muster und Strukturen verändern sich, Waren werden global transportiert, und Geld wird in Bruchteilen von Sekunden bewegt. Vor diesem Hintergrund erscheint die vorliegende Publikation retroverdächtig, doch ich bin optimistisch hinsichtlich der Rückmeldungen und empfinde große Freude an diesem Buch. Es dokumentiert einen Teil der österreichischen kulturellen Identität, die sich nicht nur in Blockbusterausstellungen von Klimt und Schiele zeigt, sondern durch eine bunte Vielfalt geprägt ist.

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    Kunsthandel Widder - Entdeckungen,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2018
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    (Hardcover)
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    Titel
    Kunsthandel Widder - Entdeckungen
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    2018
    Einband
    Hardcover
    Seitenzahl
    130
    ISBN10
    399028794X
    ISBN13
    9783990287941
    Reihe
    Beschreibung
    Als Galerist ist es herausfordernd, in der heutigen Multi-Channel-Waren- und Medienlandschaft wahrgenommen zu werden. Der klassische Kunsthandel befindet sich im Umbruch und sieht sich nicht nur der Kommerzialisierung durch Auktionen gegenüber, sondern auch dem Überangebot der Unterhaltungsindustrie. Die Sammler- und Käuferstrukturen verändern sich altersbedingt, und die Motive für Kunstkäufe haben sich gewandelt. Begriffe wie Rendite, Prestige und Anlagediversifikation sind für Kunsthändler neu und relevant geworden. Es reicht nicht mehr aus, Ausstellungen in den eigenen Räumlichkeiten zu veranstalten. Stattdessen nutzen wir das Internet, versenden Newsletter, posten in sozialen Medien, nehmen an Kunstmessen teil und verschicken Monografien sowie Verkaufskataloge. Die Gesellschaft ist dynamischer und komplexer denn je; alte Muster und Strukturen verändern sich, Waren werden global transportiert, und Geld wird in Bruchteilen von Sekunden bewegt. Vor diesem Hintergrund erscheint die vorliegende Publikation retroverdächtig, doch ich bin optimistisch hinsichtlich der Rückmeldungen und empfinde große Freude an diesem Buch. Es dokumentiert einen Teil der österreichischen kulturellen Identität, die sich nicht nur in Blockbusterausstellungen von Klimt und Schiele zeigt, sondern durch eine bunte Vielfalt geprägt ist.