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Stolz und Vorurteil

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  • 441 Seiten
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Jane Austen wurde am 16. Dezember 1775 in Steventon, Hampshire, als Tochter des Pfarrers George Austen geboren. Dank der umfangreichen Bibliothek ihres Vaters fand sie früh Zugang zur Literatur und begann bereits im Alter von zwölf Jahren mit dem Schreiben. 1801 zog die Familie in den Kurort Bath, den Austen später häufig zum Schauplatz ihrer Romane machte. Der Tod des Vaters zwang die Familie 1805 zum erneuten Ortswechsel. Zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern zog die junge Jane Austen zunächst nach Southhampton, vier Jahre später dann in das Landhaus eines wohlhabenden Onkels. Sein Anwesen in Chawton, Hampshire, sollte bis kurz vor ihrem Tod (1817) die Heimat der Schriftstellerin bleiben. Sie widmete sich fortan dem Schreiben und veröffentlicht 1811 den Roman Sense and Sensibility (Verstand und Gefühl), gefolgt von Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 1813), Mansfield Park (1814) und Emma (1816). Die Werke erschienen anonym und auf ihr eigenes finanzielles Risiko. Als Autorenangabe fand sich darin nur der Hinweis: »By a Lady«. Den bis heute währenden großen Erfolg ihrer Werke erlebte Jane Austen nicht lange. Am 18. Juli 1817 verstarb sie nach kurzer, schwerer Krankheit in Winchester.

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Jane Austen schreibt hier keinen verstaubten Liebesroman, sondern eine überraschend witzige, kluge und oft bissige Gesellschaftskomödie über Erwartungen, Fehlurteile und verletzten Stolz. Elizabeth Bennet ist eine Heldin, die auch heute noch erstaunlich modern wirkt. Sie ist schlagfertig, selbstbewusst und nicht bereit, sich aus Bequemlichkeit oder gesellschaftlichem Druck heraus zu verbiegen. Die berühmte Beziehung zu Mr. Darcy lebt weniger von Romantik im klassischen Sinn als von Missverständnissen, verletzter Eitelkeit und langsam wachsender Selbsterkenntnis, auf beiden Seiten. Austens große Stärke ist ihr Blick für Menschen. Mit feiner Ironie entlarvt sie Heuchelei, Standesdünkel und Heiratswahn, ohne dabei jemals grausam zu werden. Selbst Nebenfiguren sind präzise gezeichnet und oft herrlich überspitzt. Besonders Mrs. Bennet ist eine Quelle dauerhafter Fremdscham und gleichzeitig erstaunlich real. Das Tempo ist ruhig, die Handlung überschaubar. Spannung entsteht nicht durch große Ereignisse, sondern durch Dialoge, Blicke und das, was unausgesprochen bleibt. Wer Action sucht, wird hier nicht fündig. Wer jedoch Freude an Sprache, Humor und Beobachtungsgabe hat, kommt voll auf seine Kosten. Stolz und Vorurteil ist ein Roman über Liebe, aber vor allem über das Lernen, sich selbst und andere klarer zu sehen. Charmant, klug und deutlich zeitloser, als man denkt.

Salomon P.

Ich hab viel von diesem Klassiker gehört und musste ihn daher auch lesen...dachte ich zumindest...nach drei Kapitel hab ich diesen dicken Schinken auf die Seite gelegt...viel zu langweilig und langatmig