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In Deutschland ist eine Krise des Immobiliensektors zu beobachten, gekennzeichnet durch eine Entkopplung der Immobilienpreise und Wohnkosten von der regionalen Einkommensentwicklung. Trotz staatlicher Eingriffe klafft die Schere zwischen Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander, was zu einer intensiven wohnungspolitischen Kontroverse führt. Hentschel und Lohauß analysieren, wie diese Krise aus verschiedenen Phasen der Sozialstaatsentwicklung hervorgegangen ist, und streben eine Verbindung zwischen akademischem Diskurs und wohnungspolitischer Praxis an. Sie nutzen den Begriff des Wohnungsmarkts, basierend auf Karl Polanyis' institutionellem Ansatz, und rekonstruieren die politische und soziale Einbettung der Immobilienwirtschaft sowie die Integration des Bodens in preisbildende Märkte. Die Autoren kritisieren, wie theoretische Konzepte in der politischen Diskussion verwendet werden, und stellen der historischen sowie empirischen Rekonstruktion des politisch-theoretischen Kontexts eine Analyse der kollektiven Organisation von Vertrauen gegenüber. Zudem entwickeln sie Eckpunkte für eine kritische empirische Analyse des Immobiliensektors und dessen Auswirkungen auf regional unterschiedliche Lebenslagen. Themen umfassen den sozialen Wohnungsbau, die Mieterbewegung, die Rolle der neoklassischen Ökonomie in der Wohnungspolitik und die Grundsteuerreform in Deutschland.
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Wohnungsmärkte und Wohnungspolitik, Armin Hentschel
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- 2019
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- (Paperback)
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