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Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft

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  • 262 Seiten
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Der hohe Ressourcenverbrauch und die Emissionen unserer Wirtschaft sprengen die planetaren Grenzen, doch viele halten am Ziel fest, die Wirtschaftsleistung weiter zu steigern. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wirtschaftswachstum. Die zentrale These des Werks ist, dass eine Relativierung der Erwerbsarbeit notwendig ist, um die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu überwinden und innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften. Dies erfordert eine Neubewertung von Erwerbs- und unbezahlter Arbeit sowie eine Reform der sozialen Sicherungssysteme und Besteuerung, die bisher stark auf Erwerbsarbeit basieren. Zudem ist es wichtig, mehr Zeit, Infrastrukturen und Anerkennung für alternative Tätigkeiten zu schaffen. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Teile: Der erste Teil behandelt grundlegende Aspekte wie die geschichtliche Entwicklung von Arbeit und die Orientierung an Werten in einer Postwachstumsgesellschaft. Der zweite Teil fokussiert sich auf konkrete Akteure und alternative Konsumformen, während der dritte Teil verschiedene Tätigkeitsbereiche wie Sorgearbeit und Landwirtschaft beleuchtet. Der letzte Teil thematisiert den sozio-ökonomischen Kontext, insbesondere soziale Sicherung und Abgabensysteme, die Erwerbsarbeit fördern sollen.

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Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft, Irmi Seidl

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Paperback)
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Titel
Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Irmi Seidl
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Paperback
Seitenzahl
262
ISBN10
3731614057
ISBN13
9783731614050
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der hohe Ressourcenverbrauch und die Emissionen unserer Wirtschaft sprengen die planetaren Grenzen, doch viele halten am Ziel fest, die Wirtschaftsleistung weiter zu steigern. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Schaffung von Arbeitsplätzen durch Wirtschaftswachstum. Die zentrale These des Werks ist, dass eine Relativierung der Erwerbsarbeit notwendig ist, um die Abhängigkeit vom Wirtschaftswachstum zu überwinden und innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften. Dies erfordert eine Neubewertung von Erwerbs- und unbezahlter Arbeit sowie eine Reform der sozialen Sicherungssysteme und Besteuerung, die bisher stark auf Erwerbsarbeit basieren. Zudem ist es wichtig, mehr Zeit, Infrastrukturen und Anerkennung für alternative Tätigkeiten zu schaffen. Der Inhalt gliedert sich in mehrere Teile: Der erste Teil behandelt grundlegende Aspekte wie die geschichtliche Entwicklung von Arbeit und die Orientierung an Werten in einer Postwachstumsgesellschaft. Der zweite Teil fokussiert sich auf konkrete Akteure und alternative Konsumformen, während der dritte Teil verschiedene Tätigkeitsbereiche wie Sorgearbeit und Landwirtschaft beleuchtet. Der letzte Teil thematisiert den sozio-ökonomischen Kontext, insbesondere soziale Sicherung und Abgabensysteme, die Erwerbsarbeit fördern sollen.