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Sammlung Chrastek-Hagenbund

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    Schon in jungen Jahren entdeckte Peter Chrastek durch regelmäßige Besuche der Wiener Museen seine Leidenschaft für die Kunst, die ihm eine andere Lebensperspektive als die des Herrenschneiders bot. Bereits 1970, vor den ersten Ausstellungen in Wien 1975 und Halbturn 1983, wurde er Pionier in der Forschung zum Hagenbund, einer bedeutenden österreichischen Künstlervereinigung, die von der Jahrhundertwende bis zur Auflösung 1938 durch die Nationalsozialisten bestand. Chrastek strebte an, von jedem Mitglied des Hagenbundes mindestens ein Objekt in seiner Sammlung zu haben. Die frühen Mitglieder des Hagenbundes unterschieden sich deutlich von den jüngeren, avantgardistischen Künstlern, die nach dem Ersten Weltkrieg beitraten. Nach 1918 dominierte ein starkfarbiger Expressionismus, der internationale Strömungen wie Kubismus und Neue Sachlichkeit aufnahm. 2018 kündigte Chrastek an, seine nahezu vollständige Sammlung von 2.000 Kunstwerken in gute Hände weiterzugeben. Ich bot mich als Käufer an und schlug vor, seine Sammlung zu publizieren, was ihm Freude bereitete und seinen Abschied von der Kollektion erleichterte. Dieser Prozess war für ihn melancholisch, doch er begegnete ihm mit seinem typischen Humor. - Roland Widder. Ausstellung: Kunsthandel Widder, Wien, Österreich (Verkaufsausstellung 2019).

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    Sammlung Chrastek-Hagenbund,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2019
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    (Paperback)
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    Titel
    Sammlung Chrastek-Hagenbund
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Erscheinungsdatum
    2019
    Einband
    Paperback
    Seitenzahl
    240
    ISBN10
    3990288180
    ISBN13
    9783990288184
    Reihe
    Beschreibung
    Schon in jungen Jahren entdeckte Peter Chrastek durch regelmäßige Besuche der Wiener Museen seine Leidenschaft für die Kunst, die ihm eine andere Lebensperspektive als die des Herrenschneiders bot. Bereits 1970, vor den ersten Ausstellungen in Wien 1975 und Halbturn 1983, wurde er Pionier in der Forschung zum Hagenbund, einer bedeutenden österreichischen Künstlervereinigung, die von der Jahrhundertwende bis zur Auflösung 1938 durch die Nationalsozialisten bestand. Chrastek strebte an, von jedem Mitglied des Hagenbundes mindestens ein Objekt in seiner Sammlung zu haben. Die frühen Mitglieder des Hagenbundes unterschieden sich deutlich von den jüngeren, avantgardistischen Künstlern, die nach dem Ersten Weltkrieg beitraten. Nach 1918 dominierte ein starkfarbiger Expressionismus, der internationale Strömungen wie Kubismus und Neue Sachlichkeit aufnahm. 2018 kündigte Chrastek an, seine nahezu vollständige Sammlung von 2.000 Kunstwerken in gute Hände weiterzugeben. Ich bot mich als Käufer an und schlug vor, seine Sammlung zu publizieren, was ihm Freude bereitete und seinen Abschied von der Kollektion erleichterte. Dieser Prozess war für ihn melancholisch, doch er begegnete ihm mit seinem typischen Humor. - Roland Widder. Ausstellung: Kunsthandel Widder, Wien, Österreich (Verkaufsausstellung 2019).