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Erinnerungen an Edvard Munch

En face - Texte von Augenzeugen. Band 6

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  • 520 Seiten
  • 19 Lesestunden

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Edvard Munchs Werke sind heute allgemein bekannt, darunter „Das kranke Kind“, „Madonna“ und „Der Schrei“. Selbst seine Grafiken, die normalerweise nur Liebhaber interessieren, sind Teil des kollektiven Bildwissens geworden. Munchs Bildsprache ist sowohl virtuos als auch elementar, als würde die Kunst hier neu erfunden. Bei seinem ersten Auftreten spaltete sein Stil das Publikum: Traditionelle Künstler brandmarkten seine technische Unvollkommenheit als Schmiererei und seine Sinnlichkeit als anstößig, während progressive Geister von der Intensität seiner Darstellungen des menschlichen Seelenlebens fasziniert waren. In seiner Radikalität ist er mit Vincent van Gogh vergleichbar, der ebenfalls die Kunst neu definierte. Während Van Goghs biografische Aspekte früh ins Interesse rückten, blieb Munchs Leben, trotz seiner dramatischen Erlebnisse, lange im Schatten. Extreme Seelenzustände und Selbstverstümmelung umgaben ihn, während er in einer Bohème lebte, die Selbstdestruktion durch Alkohol und Drogen propagierte. Munchs Wesen schien finster und melancholisch, und obwohl er von Kindern geliebt wurde, war er als Skandalkünstler bekannt und lebte oft zurückgezogen. Die Zeugnisse über sein Leben sind zahlreich, jedoch selten auf Deutsch und nie gesammelt erschienen. Der neue Band der Reihe „en face“ bietet überraschende Einblicke in das Leben eines Künstlers, den viele kennen, den aber nur wenige wirklich verstehen.

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Erinnerungen an Edvard Munch, Edvard Munch

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Erinnerungen an Edvard Munch
Untertitel
En face - Texte von Augenzeugen. Band 6
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Edvard Munch
Verlag
Nimbus
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
520
ISBN10
3038500739
ISBN13
9783038500735
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Edvard Munchs Werke sind heute allgemein bekannt, darunter „Das kranke Kind“, „Madonna“ und „Der Schrei“. Selbst seine Grafiken, die normalerweise nur Liebhaber interessieren, sind Teil des kollektiven Bildwissens geworden. Munchs Bildsprache ist sowohl virtuos als auch elementar, als würde die Kunst hier neu erfunden. Bei seinem ersten Auftreten spaltete sein Stil das Publikum: Traditionelle Künstler brandmarkten seine technische Unvollkommenheit als Schmiererei und seine Sinnlichkeit als anstößig, während progressive Geister von der Intensität seiner Darstellungen des menschlichen Seelenlebens fasziniert waren. In seiner Radikalität ist er mit Vincent van Gogh vergleichbar, der ebenfalls die Kunst neu definierte. Während Van Goghs biografische Aspekte früh ins Interesse rückten, blieb Munchs Leben, trotz seiner dramatischen Erlebnisse, lange im Schatten. Extreme Seelenzustände und Selbstverstümmelung umgaben ihn, während er in einer Bohème lebte, die Selbstdestruktion durch Alkohol und Drogen propagierte. Munchs Wesen schien finster und melancholisch, und obwohl er von Kindern geliebt wurde, war er als Skandalkünstler bekannt und lebte oft zurückgezogen. Die Zeugnisse über sein Leben sind zahlreich, jedoch selten auf Deutsch und nie gesammelt erschienen. Der neue Band der Reihe „en face“ bietet überraschende Einblicke in das Leben eines Künstlers, den viele kennen, den aber nur wenige wirklich verstehen.