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Von Widukind zur "Sassine"

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  • 264 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Der Band fragt danach, in welcher Weise regionale Identitaten im norddeutschen Kulturraum im Mittelalter und in der Fruhen Neuzeit hervorgebracht werden. Der spatial turn innerhalb der Geistes- und Kulturwissenschaften hat das Interesse, wie 'Regionalitat' konzeptualisiert und konstruiert wird, neu befeuert; damit werden auch jene Fragen nach dem Verhaltnis von Identitat und Alteritat neu konturiert, die die Mediavistik seit den 1970er Jahren verstarkt beschaftigen. Denn unbestreitbar ist, dass neben sprachlichen, historischen, politischen und okonomischen Kriterien auch regionale Zugehorigkeiten eine besondere Funktion fur die Bildung von personaler und gruppenbezogener Identitat besitzen konnen. Wie sich regionale Identitaten jedoch ausbilden und durch welche komplexen Verhaltnisse von Selbst- wie Fremdzuschreibungen sie bestimmt sind, bedarf eingehender historisierender Untersuchungen, die der Band fur die lebendige Kontakt- und Grenzregion des norddeutschen Raums vorlegt.

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Von Widukind zur "Sassine", Martin Baisch

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Von Widukind zur "Sassine"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Baisch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
264
ISBN10
3412521574
ISBN13
9783412521578
Reihe
Beschreibung
Der Band fragt danach, in welcher Weise regionale Identitaten im norddeutschen Kulturraum im Mittelalter und in der Fruhen Neuzeit hervorgebracht werden. Der spatial turn innerhalb der Geistes- und Kulturwissenschaften hat das Interesse, wie 'Regionalitat' konzeptualisiert und konstruiert wird, neu befeuert; damit werden auch jene Fragen nach dem Verhaltnis von Identitat und Alteritat neu konturiert, die die Mediavistik seit den 1970er Jahren verstarkt beschaftigen. Denn unbestreitbar ist, dass neben sprachlichen, historischen, politischen und okonomischen Kriterien auch regionale Zugehorigkeiten eine besondere Funktion fur die Bildung von personaler und gruppenbezogener Identitat besitzen konnen. Wie sich regionale Identitaten jedoch ausbilden und durch welche komplexen Verhaltnisse von Selbst- wie Fremdzuschreibungen sie bestimmt sind, bedarf eingehender historisierender Untersuchungen, die der Band fur die lebendige Kontakt- und Grenzregion des norddeutschen Raums vorlegt.