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Die verfassungsrechtliche Schutzpflicht für Fälle des Mobbings am Arbeitsplatz

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Mobbing ist ein weit verbreitetes Phänomen in der Arbeitswelt, und der Autor untersucht, ob eine gesetzliche Regulierung erforderlich ist. Dabei wird die Frage erörtert, ob der deutsche Gesetzgeber verpflichtet ist, ein Gesetz zur Verhinderung, Unterbindung und Sanktionierung von Mobbing am Arbeitsplatz zu schaffen. Zu Beginn wird ein Topos für das „Mobbing“ erarbeitet, der auf Erkenntnissen der Arbeitspsychologie basiert. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird die „Schutzpflichtenlehre“ des Bundesverfassungsgerichts herangezogen, um zu klären, ob aus den Grundrechten des Grundgesetzes ein Handlungsauftrag an die Legislative folgt. Es wird analysiert, inwiefern Mobbing am Arbeitsplatz die Ausübung von Grundrechten beeinträchtigt. Die deutschen Grundrechte werden im Kontext der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der revidierten Europäischen Sozialcharta ausgelegt. Besonders relevant ist Art. 26 Nr. 2 der revidierten Europäischen Sozialcharta, der den Schutz der Würde der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz betont. Der Autor beleuchtet die Gewährleistungsgehalte der Grundrechte und das Zusammenspiel des Grundgesetzes mit anderen Rechtsquellen. Ziel ist es, zu ermitteln, ob die bestehenden gesetzlichen Vorschriften dem Handlungsauftrag genügen, wobei der Anwendungsbereich und die Wirkung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Fokus stehen.

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Die verfassungsrechtliche Schutzpflicht für Fälle des Mobbings am Arbeitsplatz, Jan Aufterbeck

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Die verfassungsrechtliche Schutzpflicht für Fälle des Mobbings am Arbeitsplatz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jan Aufterbeck
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
333913264X
ISBN13
9783339132642
Reihe
Beschreibung
Mobbing ist ein weit verbreitetes Phänomen in der Arbeitswelt, und der Autor untersucht, ob eine gesetzliche Regulierung erforderlich ist. Dabei wird die Frage erörtert, ob der deutsche Gesetzgeber verpflichtet ist, ein Gesetz zur Verhinderung, Unterbindung und Sanktionierung von Mobbing am Arbeitsplatz zu schaffen. Zu Beginn wird ein Topos für das „Mobbing“ erarbeitet, der auf Erkenntnissen der Arbeitspsychologie basiert. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird die „Schutzpflichtenlehre“ des Bundesverfassungsgerichts herangezogen, um zu klären, ob aus den Grundrechten des Grundgesetzes ein Handlungsauftrag an die Legislative folgt. Es wird analysiert, inwiefern Mobbing am Arbeitsplatz die Ausübung von Grundrechten beeinträchtigt. Die deutschen Grundrechte werden im Kontext der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der revidierten Europäischen Sozialcharta ausgelegt. Besonders relevant ist Art. 26 Nr. 2 der revidierten Europäischen Sozialcharta, der den Schutz der Würde der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz betont. Der Autor beleuchtet die Gewährleistungsgehalte der Grundrechte und das Zusammenspiel des Grundgesetzes mit anderen Rechtsquellen. Ziel ist es, zu ermitteln, ob die bestehenden gesetzlichen Vorschriften dem Handlungsauftrag genügen, wobei der Anwendungsbereich und die Wirkung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Fokus stehen.