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Spielformen des Komischen

Das Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts in Wien und Paris

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Im 19. Jahrhundert war das Unterhaltungstheater äußerst populär, doch die Forschung hat es nur teilweise gewürdigt. Das Buch verortet die Spielformen des Komischen im Zentrum der ästhetisch-politischen Kontroversen dieser Zeit. Aus europäischer Perspektive zeigt sich ein gesteigertes Interesse an den trivialen Aspekten des Alltags. Das Komische und verwandte Gattungen, die traditionell für die Belange des Alltags zuständig sind, gewinnen an Bedeutung, da sie die Partizipationsbestrebungen der Bevölkerung thematisieren. Das Werk von Thomas Nolte untersucht, wie diese Bestrebungen auf der Bühne zur Sprache gebracht werden und erzählt somit eine kleine Geschichte des 19. Jahrhunderts aus der Sicht des komischen Unterhaltungstheaters. In einem chronologischen Durchgang werden verschiedene Stücke des Wiener Vorstadttheaters und des Pariser Vaudeville analysiert. Die Lektüre umfasst exemplarische Werke von Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Eugène Labiche und Georges Feydeau, die unterschiedliche Perspektiven und Stile des Theaters repräsentieren. Durch diese Analyse wird die Relevanz des Komischen für die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts deutlich.

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Spielformen des Komischen, Thomas Nolte

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Spielformen des Komischen
Untertitel
Das Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts in Wien und Paris
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Nolte
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3835391569
ISBN13
9783835391567
Reihe
Beschreibung
Im 19. Jahrhundert war das Unterhaltungstheater äußerst populär, doch die Forschung hat es nur teilweise gewürdigt. Das Buch verortet die Spielformen des Komischen im Zentrum der ästhetisch-politischen Kontroversen dieser Zeit. Aus europäischer Perspektive zeigt sich ein gesteigertes Interesse an den trivialen Aspekten des Alltags. Das Komische und verwandte Gattungen, die traditionell für die Belange des Alltags zuständig sind, gewinnen an Bedeutung, da sie die Partizipationsbestrebungen der Bevölkerung thematisieren. Das Werk von Thomas Nolte untersucht, wie diese Bestrebungen auf der Bühne zur Sprache gebracht werden und erzählt somit eine kleine Geschichte des 19. Jahrhunderts aus der Sicht des komischen Unterhaltungstheaters. In einem chronologischen Durchgang werden verschiedene Stücke des Wiener Vorstadttheaters und des Pariser Vaudeville analysiert. Die Lektüre umfasst exemplarische Werke von Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Eugène Labiche und Georges Feydeau, die unterschiedliche Perspektiven und Stile des Theaters repräsentieren. Durch diese Analyse wird die Relevanz des Komischen für die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts deutlich.