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Fritz Bauer und die literarische und filmische Bearbeitung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963–1965

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Zum 60. Jahrestag des Frankfurter Auschwitz-Prozesses untersucht Kerstin Steitz Texte und Filme, die sich kritisch mit dem Gerichtsverfahren auseinandersetzen und so literarische Gerechtigkeit walten lassen. Von 1963 bis 1965 standen zweiundzwanzig Männer angeklagt wegen Mord und Totschlag im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau vor dem Schwurgericht in Frankfurt a. M.. Das deutsche Strafrecht war jedoch nicht ausgestattet, den Massenverbrechen in Auschwitz juristisch und historisch gerecht zu werden, da es die Massenverbrechen als gewöhnliche Mord- und Totschlagsfälle behandelte. Dies kam häufig einer Trivialisierung von Auschwitz gleich und stellte zentrale Aspekte teilweise sogar historisch falsch dar. Der deutsch-jüdische Holocaust-Überlebende und hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der den Prozess trotz starker Widerstände initiierte, war sich dieser strafrechtlichen Grenzen bewusst und bezeichnete den Frankfurter Auschwitz-Prozess als »juristische Verfremdung von Auschwitz«. Deshalb appellierte Bauer an Autoren, die Verantwortung zu übernehmen, »das auszusprechen, was der Prozess nicht im Stande war«, aufzuzeigen. Kerstin Steitz untersucht literarische Texte und Filme, die sich kritisch mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess auseinandersetzen und so versuchen, literarische Gerechtigkeit walten zu lassen.

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Fritz Bauer und die literarische und filmische Bearbeitung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963–1965, Kerstin Steitz

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Fritz Bauer und die literarische und filmische Bearbeitung des Frankfurter Auschwitz-Prozesses 1963–1965
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kerstin Steitz
Verlag
Wallstein
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
ISBN10
3835339893
ISBN13
9783835339897
Reihe
Beschreibung
Zum 60. Jahrestag des Frankfurter Auschwitz-Prozesses untersucht Kerstin Steitz Texte und Filme, die sich kritisch mit dem Gerichtsverfahren auseinandersetzen und so literarische Gerechtigkeit walten lassen. Von 1963 bis 1965 standen zweiundzwanzig Männer angeklagt wegen Mord und Totschlag im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau vor dem Schwurgericht in Frankfurt a. M.. Das deutsche Strafrecht war jedoch nicht ausgestattet, den Massenverbrechen in Auschwitz juristisch und historisch gerecht zu werden, da es die Massenverbrechen als gewöhnliche Mord- und Totschlagsfälle behandelte. Dies kam häufig einer Trivialisierung von Auschwitz gleich und stellte zentrale Aspekte teilweise sogar historisch falsch dar. Der deutsch-jüdische Holocaust-Überlebende und hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der den Prozess trotz starker Widerstände initiierte, war sich dieser strafrechtlichen Grenzen bewusst und bezeichnete den Frankfurter Auschwitz-Prozess als »juristische Verfremdung von Auschwitz«. Deshalb appellierte Bauer an Autoren, die Verantwortung zu übernehmen, »das auszusprechen, was der Prozess nicht im Stande war«, aufzuzeigen. Kerstin Steitz untersucht literarische Texte und Filme, die sich kritisch mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess auseinandersetzen und so versuchen, literarische Gerechtigkeit walten zu lassen.