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gegenwärts. Anlässe des Schreibens in der österreichischen Literatur seit 2020 :

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Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell Literatur auf aktuelle Ereignisse reagiert, wie in den Werken von Marlene Streeruwitz und Elfriede Jelinek. Ähnliches geschah auch bei Themen wie Klimakrise oder Migration. Doch ist diese Aktualität erstrebenswert? Besteht die Gefahr, dass Literatur in der Konkurrenz zu schnelleren, anschaulicheren Medien an Bedeutung verliert und ihre Stärken in ästhetischer Qualität und reflektorischer Dichte vernachlässigt? Oder entsteht gerade aus dieser Gegenwärtigkeit ein bleibender Wert? Der Bezug zur Gegenwart in österreichischen Neuerscheinungen lässt sich vielfältig fassen: als thematische Gegenwärtigkeit, ästhetische Gegenwärtigkeit durch innovative Schreibweisen, mediale Gegenwärtigkeit durch digitale Formate, opake Gegenwärtigkeit des schreibenden Ichs und poetologische Gegenwärtigkeit durch eine Adaption des Literaturbegriffs. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Gegenwärtigkeit in der Literatur, darunter Analysen zu Melitta Brezniks Werk, Renate Welshs Auseinandersetzung mit dem Alter, sowie die Dramenästhetik von Lisa Wentz. Weitere Essays thematisieren die Corona-Tagebücher und die Rückkehr der Schlagfertigkeit in Online-Kommentaren, was die Vielfalt und Relevanz der aktuellen literarischen Diskussionen unterstreicht.

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gegenwärts. Anlässe des Schreibens in der österreichischen Literatur seit 2020 :, Lisa Erlenbusch

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
gegenwärts. Anlässe des Schreibens in der österreichischen Literatur seit 2020 :
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lisa Erlenbusch
Verlag
Lehner
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
390285023X
ISBN13
9783902850232
Reihe
Beschreibung
Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell Literatur auf aktuelle Ereignisse reagiert, wie in den Werken von Marlene Streeruwitz und Elfriede Jelinek. Ähnliches geschah auch bei Themen wie Klimakrise oder Migration. Doch ist diese Aktualität erstrebenswert? Besteht die Gefahr, dass Literatur in der Konkurrenz zu schnelleren, anschaulicheren Medien an Bedeutung verliert und ihre Stärken in ästhetischer Qualität und reflektorischer Dichte vernachlässigt? Oder entsteht gerade aus dieser Gegenwärtigkeit ein bleibender Wert? Der Bezug zur Gegenwart in österreichischen Neuerscheinungen lässt sich vielfältig fassen: als thematische Gegenwärtigkeit, ästhetische Gegenwärtigkeit durch innovative Schreibweisen, mediale Gegenwärtigkeit durch digitale Formate, opake Gegenwärtigkeit des schreibenden Ichs und poetologische Gegenwärtigkeit durch eine Adaption des Literaturbegriffs. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Gegenwärtigkeit in der Literatur, darunter Analysen zu Melitta Brezniks Werk, Renate Welshs Auseinandersetzung mit dem Alter, sowie die Dramenästhetik von Lisa Wentz. Weitere Essays thematisieren die Corona-Tagebücher und die Rückkehr der Schlagfertigkeit in Online-Kommentaren, was die Vielfalt und Relevanz der aktuellen literarischen Diskussionen unterstreicht.