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Turings Maschinen

Eine Problemstellung zwischen Wissenschafts- und Technikgeschichtsschreibung

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Künstliche Intelligenz hat eine lange Geschichte, deren Bedeutung in der heutigen Zeit durch die Allgegenwart von Internetunternehmen und deren Dateninfrastrukturen steigt. Ein zentraler Bezugspunkt ist Alan Matherson Turing, der grundlegende Arbeiten zur Verbindung von Rechenmaschinen und universellen Experimentalgeräten leistete. Obwohl er nicht der erste war, der Denkmaschinen konzipierte, gelang ihm als Erstem die Entwicklung einer Universellen Turing-Maschine, die sowohl als theoretisches Modell als auch als elektronisches Gerät operationalisiert werden konnte. Dieser Durchbruch, der Theorie und Praxis vereint, wurde durch ein systematisches Konzept des Programmierens und die Entwicklung neuer Bauteile während des Zweiten Weltkriegs ermöglicht. Das Buch behandelt diesen entscheidenden Moment und bietet eine ausführliche Darstellung des theoretischen Problems, das Denken und Dinge in Beziehung setzt, sowie eine umfassende Forschungsbibliografie. Cristian Vater, Philosoph mit Schwerpunkt auf Wissenschaftstheorie und Wissensgeschichte, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und koordiniert das Konsortium für Forschungsdaten materieller und immaterieller Kultur der Nationalen Forschungsdateninitiative NFD14Culture.

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Turings Maschinen, Christian Vater

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Turings Maschinen
Untertitel
Eine Problemstellung zwischen Wissenschafts- und Technikgeschichtsschreibung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Christian Vater
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3944512359
ISBN13
9783944512358
Reihe
Beschreibung
Künstliche Intelligenz hat eine lange Geschichte, deren Bedeutung in der heutigen Zeit durch die Allgegenwart von Internetunternehmen und deren Dateninfrastrukturen steigt. Ein zentraler Bezugspunkt ist Alan Matherson Turing, der grundlegende Arbeiten zur Verbindung von Rechenmaschinen und universellen Experimentalgeräten leistete. Obwohl er nicht der erste war, der Denkmaschinen konzipierte, gelang ihm als Erstem die Entwicklung einer Universellen Turing-Maschine, die sowohl als theoretisches Modell als auch als elektronisches Gerät operationalisiert werden konnte. Dieser Durchbruch, der Theorie und Praxis vereint, wurde durch ein systematisches Konzept des Programmierens und die Entwicklung neuer Bauteile während des Zweiten Weltkriegs ermöglicht. Das Buch behandelt diesen entscheidenden Moment und bietet eine ausführliche Darstellung des theoretischen Problems, das Denken und Dinge in Beziehung setzt, sowie eine umfassende Forschungsbibliografie. Cristian Vater, Philosoph mit Schwerpunkt auf Wissenschaftstheorie und Wissensgeschichte, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und koordiniert das Konsortium für Forschungsdaten materieller und immaterieller Kultur der Nationalen Forschungsdateninitiative NFD14Culture.