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Ich war der Hitler von Köln

Mein Weg aus der Neonaziszene und wie Extremismus effektiv bekämpft werden kann – ein Aussteigerbericht

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  • 288 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Er war seit seinem 13. Lebensjahr einer der berüchtigtsten Rechtsextremisten der Bundesrepublik: 15 Jahre dominierte der von den Medien als »Hitler von Köln« bezeichnete Axel Reitz als Organisator, Netzwerker und Propagandaredner das öffentliche Bild der deutschen Neonaziszene. Sein Weg in den Rechtsextremismus begann in der Schule. In einer Projektwoche stellte er alle Parteien vor, die zur Bundestagswahl antraten. Doch die rechtsradikalen Parteien wurden zensiert. Eine Begründung? Gab es nicht. Das trieb ihn erst recht in die Hände rechtsextremer Bauernfänger und so schloss er sich erst der NPD und dann den Freien Kameradschaften an. Reitz verließ die Schule, widmete sich ganz seiner Karriere als Neonazikader. Doch dieses Leben führte ihn an einen Abgrund. 2012 erfolgte der Ausstieg und mithilfe eines staatlichen Programms begann eine intensive Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Heute stellt er sich seiner Verantwortung und klärt über antidemokratische Ideen, Radikalisierung und die zerstörerischen Auswirkungen von Hass und Hetze auf. In diesem Buch erzählt er nicht nur seine eigene Geschichte, er zeigt auch auf, wie sich die von ihm erlebten und gelebten rechtsextremen Weltbilder, Strategien und Narrative in ähnlicher Form bei AfD, Identitären, Reichsbürgern und Querdenkern wiederfinden. Ein aufrüttelnder Bericht von einem Mann, der eine komplette weltanschauliche Kehrtwende geschafft hat.

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Ich war der Hitler von Köln, Axel Reitz

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Ich war der Hitler von Köln
Untertitel
Mein Weg aus der Neonaziszene und wie Extremismus effektiv bekämpft werden kann – ein Aussteigerbericht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Axel Reitz
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
288
ISBN10
3959726651
ISBN13
9783959726658
Reihe
Beschreibung
Er war seit seinem 13. Lebensjahr einer der berüchtigtsten Rechtsextremisten der Bundesrepublik: 15 Jahre dominierte der von den Medien als »Hitler von Köln« bezeichnete Axel Reitz als Organisator, Netzwerker und Propagandaredner das öffentliche Bild der deutschen Neonaziszene. Sein Weg in den Rechtsextremismus begann in der Schule. In einer Projektwoche stellte er alle Parteien vor, die zur Bundestagswahl antraten. Doch die rechtsradikalen Parteien wurden zensiert. Eine Begründung? Gab es nicht. Das trieb ihn erst recht in die Hände rechtsextremer Bauernfänger und so schloss er sich erst der NPD und dann den Freien Kameradschaften an. Reitz verließ die Schule, widmete sich ganz seiner Karriere als Neonazikader. Doch dieses Leben führte ihn an einen Abgrund. 2012 erfolgte der Ausstieg und mithilfe eines staatlichen Programms begann eine intensive Aufarbeitung seiner Vergangenheit. Heute stellt er sich seiner Verantwortung und klärt über antidemokratische Ideen, Radikalisierung und die zerstörerischen Auswirkungen von Hass und Hetze auf. In diesem Buch erzählt er nicht nur seine eigene Geschichte, er zeigt auch auf, wie sich die von ihm erlebten und gelebten rechtsextremen Weltbilder, Strategien und Narrative in ähnlicher Form bei AfD, Identitären, Reichsbürgern und Querdenkern wiederfinden. Ein aufrüttelnder Bericht von einem Mann, der eine komplette weltanschauliche Kehrtwende geschafft hat.