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Symphonie in Schwarz

Eine Spurensuche zwischen Lebensreform, Frauenbewegung und Bohème

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1904 schuf der sächsische Künstler Oskar Zwintscher das Bildnis einer Dame mit Zigarette . Heute besitzt das Gemälde im Dresdner Albertinum Kultstatus. Mit offenen Haaren, eine brennende Zigarette locker in der Hand, sitzt die Dargestellte im schwarzen Reformkleid vor einem schwarzen Vorhang. Doch wer verbirgt sich hinter der jungen Frau, die so selbstbewusst aus dem Bild schaut? Andreas Dehmer und Susanna Partsch begeben sich anhand der Frage nach der Identität der rauchenden Dame auf eine faszinierende Spurensuche. Sie finden emanzipierte Frauen, die als Künstlerinnen, Schauspielerinnen oder Schriftstellerinnen ihren Lebensunterhalt verdienten, das Reformkleid dem Korsett vorzogen und das Rauchen als Symbol der Unabhängigkeit begriffen. Sie folgen ihnen in Metropolen wie Berlin, Dresden oder München, wo sie als Teil der Bohème lebten. Auf der Suche nach der Unbekannten entsteht so ein fesselndes Bild der Verschränkung von Kunst und Leben um 1900.

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Symphonie in Schwarz, Andreas Dehmer

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Symphonie in Schwarz
Untertitel
Eine Spurensuche zwischen Lebensreform, Frauenbewegung und Bohème
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andreas Dehmer
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
ISBN10
3422801154
ISBN13
9783422801158
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
1904 schuf der sächsische Künstler Oskar Zwintscher das Bildnis einer Dame mit Zigarette . Heute besitzt das Gemälde im Dresdner Albertinum Kultstatus. Mit offenen Haaren, eine brennende Zigarette locker in der Hand, sitzt die Dargestellte im schwarzen Reformkleid vor einem schwarzen Vorhang. Doch wer verbirgt sich hinter der jungen Frau, die so selbstbewusst aus dem Bild schaut? Andreas Dehmer und Susanna Partsch begeben sich anhand der Frage nach der Identität der rauchenden Dame auf eine faszinierende Spurensuche. Sie finden emanzipierte Frauen, die als Künstlerinnen, Schauspielerinnen oder Schriftstellerinnen ihren Lebensunterhalt verdienten, das Reformkleid dem Korsett vorzogen und das Rauchen als Symbol der Unabhängigkeit begriffen. Sie folgen ihnen in Metropolen wie Berlin, Dresden oder München, wo sie als Teil der Bohème lebten. Auf der Suche nach der Unbekannten entsteht so ein fesselndes Bild der Verschränkung von Kunst und Leben um 1900.