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Prekäres Glück

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  • 470 Seiten
  • 17 Lesestunden

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Peter Gordons Interpretation bringt einen neuen Ton in die Debatte über Adornos Negativismus. Er zeigt, wie die negative Dialektik darauf abzielt, ein ›richtiges‹ Leben zu ergründen, das sich den direkten Aussagen über das ›gute Leben‹ entzieht. Mehr als fünfzig Jahre nach Adornos Tod bleibt sein Vermächtnis umstritten. Viele betrachten ihn als Philosophen der kompromisslosen Negativität und der allumfassenden Kritik, was zu einem Bild des Denkers der totalisierenden Verzweiflung geführt hat. Peter E. Gordon stellt dieses Bild in Frage und argumentiert, dass Adorno als Theoretiker zu verstehen ist, dessen Kritik sich an einer unrealisierten Norm des menschlichen Gedeihens orientiert – dem prekären Glück in einer radikal unvollkommenen Welt. Diese Norm zieht sich durch Adornos gesamtes Werk, einschließlich seiner soziologischen Schriften, Moralphilosophie, Metaphysik und Ästhetik. Prekäres Glück wird als zentraler Aspekt seiner Philosophie interpretiert und bietet eine faszinierende Perspektive auf Adornos Vermächtnis. Diese Sichtweise erscheint in einem neuen Licht und stellt eine unverzichtbare Ressource für die kritische Theorie von heute dar.

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Prekäres Glück, Peter Eli Gordon

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Prekäres Glück
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Eli Gordon
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
470
ISBN10
3518588079
ISBN13
9783518588079
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Peter Gordons Interpretation bringt einen neuen Ton in die Debatte über Adornos Negativismus. Er zeigt, wie die negative Dialektik darauf abzielt, ein ›richtiges‹ Leben zu ergründen, das sich den direkten Aussagen über das ›gute Leben‹ entzieht. Mehr als fünfzig Jahre nach Adornos Tod bleibt sein Vermächtnis umstritten. Viele betrachten ihn als Philosophen der kompromisslosen Negativität und der allumfassenden Kritik, was zu einem Bild des Denkers der totalisierenden Verzweiflung geführt hat. Peter E. Gordon stellt dieses Bild in Frage und argumentiert, dass Adorno als Theoretiker zu verstehen ist, dessen Kritik sich an einer unrealisierten Norm des menschlichen Gedeihens orientiert – dem prekären Glück in einer radikal unvollkommenen Welt. Diese Norm zieht sich durch Adornos gesamtes Werk, einschließlich seiner soziologischen Schriften, Moralphilosophie, Metaphysik und Ästhetik. Prekäres Glück wird als zentraler Aspekt seiner Philosophie interpretiert und bietet eine faszinierende Perspektive auf Adornos Vermächtnis. Diese Sichtweise erscheint in einem neuen Licht und stellt eine unverzichtbare Ressource für die kritische Theorie von heute dar.