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Anton Melbye und das Seestück im 19. Jahrhundert

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Anton Melbye wurde zu Lebzeiten für seine emotionalen Meereslandschaften gefeiert, geriet jedoch nach seinem Tod in Vergessenheit und wurde erst kürzlich wiederentdeckt. In seinen ab 1846 entstandenen Bildern des leeren Ozeans entwickelte der dänische Künstler das Seestück zu einem Spiegel der Seele und der Sehnsüchte seiner Zeit. Erstmals in der Kunstgeschichte zeigt er eine bewegte Meeresoberfläche ohne menschliche oder küstenliche Zeichen, die in ihrer Gleichförmigkeit und räumlichen Unendlichkeit zur Projektionsfläche existenzieller Reflexion wird. Regine Gerhardt präsentiert nun ein wissenschaftliches Standardwerk über Melbyes Leben und Werk. Seine Lebensstationen in Kopenhagen, Hamburg, Paris und Konstantinopel verdeutlichen die europäische Dimension einer erfolgreichen Künstlerkarriere im 19. Jahrhundert. Neben seinen in Öl gemalten Seestücken erlangte er auch Anerkennung für seine technisch komplexen Kohle- und Kreidezeichnungen und wurde von privaten Kunstsammlern geschätzt, ebenso wie seine Brüder Vilhelm und Fritz Melbye. Regine Gerhardt, die bis zu ihrem Tod als freie Kunsthistorikerin tätig war, würdigt mit dieser Veröffentlichung Melbyes Leben und Werk und trägt zur Rehabilitierung dieses einzigartigen Malers bei.

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Anton Melbye und das Seestück im 19. Jahrhundert, Regine Gerhardt

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Anton Melbye und das Seestück im 19. Jahrhundert
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Regine Gerhardt
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3775755217
ISBN13
9783775755214
Reihe
Beschreibung
Anton Melbye wurde zu Lebzeiten für seine emotionalen Meereslandschaften gefeiert, geriet jedoch nach seinem Tod in Vergessenheit und wurde erst kürzlich wiederentdeckt. In seinen ab 1846 entstandenen Bildern des leeren Ozeans entwickelte der dänische Künstler das Seestück zu einem Spiegel der Seele und der Sehnsüchte seiner Zeit. Erstmals in der Kunstgeschichte zeigt er eine bewegte Meeresoberfläche ohne menschliche oder küstenliche Zeichen, die in ihrer Gleichförmigkeit und räumlichen Unendlichkeit zur Projektionsfläche existenzieller Reflexion wird. Regine Gerhardt präsentiert nun ein wissenschaftliches Standardwerk über Melbyes Leben und Werk. Seine Lebensstationen in Kopenhagen, Hamburg, Paris und Konstantinopel verdeutlichen die europäische Dimension einer erfolgreichen Künstlerkarriere im 19. Jahrhundert. Neben seinen in Öl gemalten Seestücken erlangte er auch Anerkennung für seine technisch komplexen Kohle- und Kreidezeichnungen und wurde von privaten Kunstsammlern geschätzt, ebenso wie seine Brüder Vilhelm und Fritz Melbye. Regine Gerhardt, die bis zu ihrem Tod als freie Kunsthistorikerin tätig war, würdigt mit dieser Veröffentlichung Melbyes Leben und Werk und trägt zur Rehabilitierung dieses einzigartigen Malers bei.