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Mama brennt!

Heldinnenreise

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Nach der Geburt 1970 in Frankfurt am Main wurde die kleine Fati sofort nach Teheran gebracht, wo sie mit ihrer Schwester Doris bei den Eltern und später beim Vater und dessen Eltern aufwuchs. Die Kinder wurden kaum betreut, doch diese Jahre waren vielleicht die glücklichsten für sie – geprägt von magischen Sonnenaufgängen und Abenteuern mit Wölfen. Mit dem Ausbruch der Islamischen Revolution wurden Doris und Deborah abrupt nach München zu einer deutschen Familie gebracht und dort zur Assimilation gezwungen. Deborahs Stiefvater, einst persönlicher Bildhauer des Schahs, war ein gebrochener Mann, der in Depressionen und Gewalt verfiel. Der feste Glaube an Gott half dem Mädchen, trotz der schwierigen Umstände und des familiären Terrors den Mut nicht zu verlieren. Dennoch litt die perfektionistische Deborah als Erwachsene unter Panikattacken und Depressionen und erlebte mit Anfang 40 einen Burnout. Vor diesem Hintergrund ist ihr 2017 gestarteter Blog „Mama brennt!“ zu verstehen, der den Hauptteil des Buchs bildet. Mütter, insbesondere alleinerziehende, erfahren von den unmenschlichen Sozial- und Geschlechterrollen sowie über seelische Gesundheit und Spiritualität. Die leicht verständlichen Texte sind mit Alltagsbeispielen angereichert und thematisieren zunehmend die mangelnde Nachhaltigkeit unseres Zivilisationsmodells, unter dem die Autorin körperlich leidet.

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Mama brennt!, Bichlmeier Deborah

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Untertitel
Heldinnenreise
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3910325092
ISBN13
9783910325098
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Nach der Geburt 1970 in Frankfurt am Main wurde die kleine Fati sofort nach Teheran gebracht, wo sie mit ihrer Schwester Doris bei den Eltern und später beim Vater und dessen Eltern aufwuchs. Die Kinder wurden kaum betreut, doch diese Jahre waren vielleicht die glücklichsten für sie – geprägt von magischen Sonnenaufgängen und Abenteuern mit Wölfen. Mit dem Ausbruch der Islamischen Revolution wurden Doris und Deborah abrupt nach München zu einer deutschen Familie gebracht und dort zur Assimilation gezwungen. Deborahs Stiefvater, einst persönlicher Bildhauer des Schahs, war ein gebrochener Mann, der in Depressionen und Gewalt verfiel. Der feste Glaube an Gott half dem Mädchen, trotz der schwierigen Umstände und des familiären Terrors den Mut nicht zu verlieren. Dennoch litt die perfektionistische Deborah als Erwachsene unter Panikattacken und Depressionen und erlebte mit Anfang 40 einen Burnout. Vor diesem Hintergrund ist ihr 2017 gestarteter Blog „Mama brennt!“ zu verstehen, der den Hauptteil des Buchs bildet. Mütter, insbesondere alleinerziehende, erfahren von den unmenschlichen Sozial- und Geschlechterrollen sowie über seelische Gesundheit und Spiritualität. Die leicht verständlichen Texte sind mit Alltagsbeispielen angereichert und thematisieren zunehmend die mangelnde Nachhaltigkeit unseres Zivilisationsmodells, unter dem die Autorin körperlich leidet.