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Meißen intern – die Geheimpolizei der SED

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„Alles auswerten, um zu wissen, wie es wirklich war“ – dieser Leitgedanke prägt die quellengesättigte Veröffentlichung, die auf Primärquellen aus dem Stadtarchiv Meißen, dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv und der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Dresden basiert. Die Macht des MfS auf der untersten Ebene war allgegenwärtig, doch die Strukturen und hauptamtlichen Mitarbeiter blieben weitgehend unbekannt, was ein Gefühl der Bedrohung erzeugte. Die Existenz unzähliger nebenamtlicher Mitarbeiter, die Informationen sammelten und weitergaben, verstärkte die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung. Diese Geheimhaltung war ein zentrales Element der Macht und Unantastbarkeit des MfS. Die SED konnte schnell und direkt über ihren Geheimdienst eingreifen, da dieser dem Chef der Kreiseinsatzleitung unterstellt war. Dies wirft die rechtlich-philosophische Frage nach persönlicher Schuld und Verantwortung auf: Ist jemand, der sich keine moralischen Fragen stellt, zum Bösen fähig oder einfach nur indifferent oder unklug? Es wird deutlich, dass an Orten, wo Widerstand nicht gehört wird, die Suche nach Wahrheit vergeblich ist.

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Meißen intern – die Geheimpolizei der SED, Otto Johannes Zeller

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Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Meißen intern – die Geheimpolizei der SED
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3339135703
ISBN13
9783339135704
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
„Alles auswerten, um zu wissen, wie es wirklich war“ – dieser Leitgedanke prägt die quellengesättigte Veröffentlichung, die auf Primärquellen aus dem Stadtarchiv Meißen, dem Sächsischen Hauptstaatsarchiv und der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Dresden basiert. Die Macht des MfS auf der untersten Ebene war allgegenwärtig, doch die Strukturen und hauptamtlichen Mitarbeiter blieben weitgehend unbekannt, was ein Gefühl der Bedrohung erzeugte. Die Existenz unzähliger nebenamtlicher Mitarbeiter, die Informationen sammelten und weitergaben, verstärkte die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung. Diese Geheimhaltung war ein zentrales Element der Macht und Unantastbarkeit des MfS. Die SED konnte schnell und direkt über ihren Geheimdienst eingreifen, da dieser dem Chef der Kreiseinsatzleitung unterstellt war. Dies wirft die rechtlich-philosophische Frage nach persönlicher Schuld und Verantwortung auf: Ist jemand, der sich keine moralischen Fragen stellt, zum Bösen fähig oder einfach nur indifferent oder unklug? Es wird deutlich, dass an Orten, wo Widerstand nicht gehört wird, die Suche nach Wahrheit vergeblich ist.