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Scholem, Arendt, Klemperer

Deutsch-jüdische Identität in Krisenzeiten

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  • 149 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Wer die europäische Geschichte im 20. Jahrhundert verstehen will, kommt an Steven Aschheims Werk nicht vorbei. Seine elegante Prosa zeugt von philologischer Sorgfalt, weltläufiger Bildung und Humanismus. Jüdisch- und Deutschsein prägten schicksalhaft die Leben dreier herausragender Intellektueller – Gershom Scholem, Hannah Arendt und Victor Klemperer. Aschheim berichtet von der schwierigen Suche nach Identität in der Epoche der Shoah in Form einer komplexen „Geschichte von innen“. Sein Blick in die Briefe und Tagebücher offenbart die Kämpfe, Konflikte und persönlichen Schwankungen der drei Protagonisten und erlaubt erstaunliche Verbindungslinien sowie gewagte Denkexperimente. Mit großer Sensibilität und interpretatorischer Finesse lädt Aschheim dazu ein, diese Dokumente als elaborierte Ausdrucksformen für die Komplexität des deutsch-jüdischen Verhältnisses neu zu lesen. Die spirituelle jüdische Selbstgewissheit Scholems, Arendts reflektierende Haltung zwischen Zionismus und deutsch-jüdischem Dialog sowie Klemperers Einsicht in das Scheitern jüdischer Assimilation bieten in ihrer geistigen Tiefe bis heute essenzielle Orientierungsmarken, um in der Gegenwart neue Möglichkeitsräume für deutsch-jüdisches Leben zu sichern.

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Scholem, Arendt, Klemperer, Steven E. Aschheim

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Scholem, Arendt, Klemperer
Untertitel
Deutsch-jüdische Identität in Krisenzeiten
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
149
ISBN10
3863931653
ISBN13
9783863931650
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Wer die europäische Geschichte im 20. Jahrhundert verstehen will, kommt an Steven Aschheims Werk nicht vorbei. Seine elegante Prosa zeugt von philologischer Sorgfalt, weltläufiger Bildung und Humanismus. Jüdisch- und Deutschsein prägten schicksalhaft die Leben dreier herausragender Intellektueller – Gershom Scholem, Hannah Arendt und Victor Klemperer. Aschheim berichtet von der schwierigen Suche nach Identität in der Epoche der Shoah in Form einer komplexen „Geschichte von innen“. Sein Blick in die Briefe und Tagebücher offenbart die Kämpfe, Konflikte und persönlichen Schwankungen der drei Protagonisten und erlaubt erstaunliche Verbindungslinien sowie gewagte Denkexperimente. Mit großer Sensibilität und interpretatorischer Finesse lädt Aschheim dazu ein, diese Dokumente als elaborierte Ausdrucksformen für die Komplexität des deutsch-jüdischen Verhältnisses neu zu lesen. Die spirituelle jüdische Selbstgewissheit Scholems, Arendts reflektierende Haltung zwischen Zionismus und deutsch-jüdischem Dialog sowie Klemperers Einsicht in das Scheitern jüdischer Assimilation bieten in ihrer geistigen Tiefe bis heute essenzielle Orientierungsmarken, um in der Gegenwart neue Möglichkeitsräume für deutsch-jüdisches Leben zu sichern.