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Das Packeis vermüllern

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  • 232 Seiten
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Die Zürcher Bewegung 1980 entstand und agierte überwiegend auf der Straße, doch auch die Medien spielten eine zentrale Rolle. Um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, produzierten Mitglieder der ›Bewegig‹ Flugblätter, Filme und Aktionen. Besonders die Bewegungszeitungen Eisbrecher und brecheisen/brächise waren von Oktober 1980 bis Mai 1981 mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren sehr erfolgreich. Diese Untersuchung beleuchtet die Entstehung, Funktion, Mittel und Wirkung der beiden Wochenzeitungen. Sie basiert auf Gesprächen mit Zeitzeug:innen, Archivrecherchen und einer detaillierten Analyse der Texte und Bilder. Neben Informationen über die Aktionen der Bewegung und staatliche Repression experimentierte der Eisbrecher mit ästhetischen Mitteln, um das Zürcher Packeis aufzubrechen. Dazu gehörten das sprichwörtliche Müllern, die Übersteigerung herkömmlicher Haltungen und die satirische Umwandlung vorherrschender Sprechweisen. Das von einer jüngeren Generation gestaltete brecheisen setzte brachialere Mittel ein und druckte häufig Texte zur subjektiven Befindlichkeit der Schreibenden ab, was eine Veränderung des politischen Umfelds und der Bewegung widerspiegelte. Dieses Buch bietet einen Forschungsbeitrag zur Protestbewegung der jüngeren Schweizer Geschichte und ist zugleich eine unterhaltsame Lektüre.

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Das Packeis vermüllern, Anja Nora Schulthess

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Das Packeis vermüllern
Sprache
Deutsch
Verlag
Edition 8
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
232
ISBN10
3859904841
ISBN13
9783859904842
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Die Zürcher Bewegung 1980 entstand und agierte überwiegend auf der Straße, doch auch die Medien spielten eine zentrale Rolle. Um eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, produzierten Mitglieder der ›Bewegig‹ Flugblätter, Filme und Aktionen. Besonders die Bewegungszeitungen Eisbrecher und brecheisen/brächise waren von Oktober 1980 bis Mai 1981 mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren sehr erfolgreich. Diese Untersuchung beleuchtet die Entstehung, Funktion, Mittel und Wirkung der beiden Wochenzeitungen. Sie basiert auf Gesprächen mit Zeitzeug:innen, Archivrecherchen und einer detaillierten Analyse der Texte und Bilder. Neben Informationen über die Aktionen der Bewegung und staatliche Repression experimentierte der Eisbrecher mit ästhetischen Mitteln, um das Zürcher Packeis aufzubrechen. Dazu gehörten das sprichwörtliche Müllern, die Übersteigerung herkömmlicher Haltungen und die satirische Umwandlung vorherrschender Sprechweisen. Das von einer jüngeren Generation gestaltete brecheisen setzte brachialere Mittel ein und druckte häufig Texte zur subjektiven Befindlichkeit der Schreibenden ab, was eine Veränderung des politischen Umfelds und der Bewegung widerspiegelte. Dieses Buch bietet einen Forschungsbeitrag zur Protestbewegung der jüngeren Schweizer Geschichte und ist zugleich eine unterhaltsame Lektüre.