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Das Porträt „Kommerzienrat Philipp Freudenberg“

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  • 224 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Anfang der 1990er Jahre taucht das „Porträt Kommerzienrat Philipp Freudenberg“ von Max Slevogt unter ungeklärten Umständen im Kunsthandel auf. Das 1904 geschaffene Werk, einst Teil der bedeutenden jüdischen Unternehmerfamilie Freudenberg, galt seit der NS-Zeit als verschollen. 1992 wird es dem Land Rheinland-Pfalz zum Kauf angeboten, bevor es von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) erworben wird. Geplant war, das Gemälde zur Bereicherung der Sammlung rheinland-pfälzischer Kunst und als Leihgabe für das Landesmuseum Mainz bereitzustellen. Doch stattdessen wird es von einem Mantel des Verdrängens und Vergessens umhüllt. Erst fast 30 Jahre später, nach der Übernahme der LRP durch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2008, erhält das Werk die Aufmerksamkeit, die es verdient. Angesichts drängender Fragen zur Provenienz und möglichen Restitutionsansprüchen wird es zum Gegenstand intensiver Nachforschungen seitens der LBBW. Diese akribische Spurensuche verfolgt die Werkgeschichte, beleuchtet die Zeitumstände und das tragische Schicksal der ursprünglichen Eigentümer. Beiträge von Lutz Casper, Gesa Kessemeier, Hans-Joachim Müller und René Sander ergänzen die Untersuchung.

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Das Porträt „Kommerzienrat Philipp Freudenberg“, Lutz Casper

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Das Porträt „Kommerzienrat Philipp Freudenberg“
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lutz Casper
Erscheinungsdatum
2023
Seitenzahl
224
ISBN10
3955656195
ISBN13
9783955656195
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
Anfang der 1990er Jahre taucht das „Porträt Kommerzienrat Philipp Freudenberg“ von Max Slevogt unter ungeklärten Umständen im Kunsthandel auf. Das 1904 geschaffene Werk, einst Teil der bedeutenden jüdischen Unternehmerfamilie Freudenberg, galt seit der NS-Zeit als verschollen. 1992 wird es dem Land Rheinland-Pfalz zum Kauf angeboten, bevor es von der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) erworben wird. Geplant war, das Gemälde zur Bereicherung der Sammlung rheinland-pfälzischer Kunst und als Leihgabe für das Landesmuseum Mainz bereitzustellen. Doch stattdessen wird es von einem Mantel des Verdrängens und Vergessens umhüllt. Erst fast 30 Jahre später, nach der Übernahme der LRP durch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Jahr 2008, erhält das Werk die Aufmerksamkeit, die es verdient. Angesichts drängender Fragen zur Provenienz und möglichen Restitutionsansprüchen wird es zum Gegenstand intensiver Nachforschungen seitens der LBBW. Diese akribische Spurensuche verfolgt die Werkgeschichte, beleuchtet die Zeitumstände und das tragische Schicksal der ursprünglichen Eigentümer. Beiträge von Lutz Casper, Gesa Kessemeier, Hans-Joachim Müller und René Sander ergänzen die Untersuchung.