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Die Gesellschaft der Individuen

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Für Elias sind die Individuen durch wechselseitige Abhängigkeiten miteinander verbunden, die die Gesellschaft selbst bilden. Diese Verflechtung hat im Laufe der Jahrhunderte zu veränderten Verhaltensweisen geführt. Die moderne Idee des Individuums – das Ideal des Selbst, das unabhängig existieren möchte – entstand im Westen erst nach einem langen Prozess, der untrennbar mit der Beherrschung der Naturkräfte durch den Menschen und der schrittweisen Differenzierung sozialer Funktionen verbunden ist. Individuum und Gesellschaft sind demnach keine zwei getrennten Entitäten, und die wachsende Abhängigkeit der Staaten voneinander führt die Menschen in einen Integrationsprozess auf globaler Ebene. Die Gründung der Vereinten Nationen und der Weltbank war eine der ersten Ausdrucksformen dieses Prozesses. Die Entwicklung einer neuen universellen Ethik und insbesondere das Fortschreiten eines Bewusstseins für die Zugehörigkeit zur gesamten Menschheit sind offensichtliche Zeichen dafür. Dies ist eine Sammlung von drei Schlüsselartikeln aus Elias' Werk, die drei wesentliche Schritte seiner Überlegungen zum Verhältnis von Zivilisation, Individuum und Gesellschaften darstellen.

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Die Gesellschaft der Individuen, Norbert Elias

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Hardcover)
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Titel
Die Gesellschaft der Individuen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Norbert Elias
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Hardcover
Seitenzahl
316
ISBN10
3518578561
ISBN13
9783518578568
Reihe
Erstveröffentlichung
1987
Originaltitel
Die Gesellschaft der Individuen
Bewertung
3,95 von 5 Sternen
Beschreibung
Für Elias sind die Individuen durch wechselseitige Abhängigkeiten miteinander verbunden, die die Gesellschaft selbst bilden. Diese Verflechtung hat im Laufe der Jahrhunderte zu veränderten Verhaltensweisen geführt. Die moderne Idee des Individuums – das Ideal des Selbst, das unabhängig existieren möchte – entstand im Westen erst nach einem langen Prozess, der untrennbar mit der Beherrschung der Naturkräfte durch den Menschen und der schrittweisen Differenzierung sozialer Funktionen verbunden ist. Individuum und Gesellschaft sind demnach keine zwei getrennten Entitäten, und die wachsende Abhängigkeit der Staaten voneinander führt die Menschen in einen Integrationsprozess auf globaler Ebene. Die Gründung der Vereinten Nationen und der Weltbank war eine der ersten Ausdrucksformen dieses Prozesses. Die Entwicklung einer neuen universellen Ethik und insbesondere das Fortschreiten eines Bewusstseins für die Zugehörigkeit zur gesamten Menschheit sind offensichtliche Zeichen dafür. Dies ist eine Sammlung von drei Schlüsselartikeln aus Elias' Werk, die drei wesentliche Schritte seiner Überlegungen zum Verhältnis von Zivilisation, Individuum und Gesellschaften darstellen.