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Menschenware - wahre Menschen

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Seit Jahrzehnten setzt sich der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Zürcher Pfarrer Ernst Sieber unermüdlich für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft ein. Aus seiner reichen und in jeder Beziehung anspruchsvollen Tätigkeit ist dieses Buch entstanden. "Pfarrer Ernst", wie ihn seine obdachlosen Freunde nennen, schildert in einer bildhaften und kräftigen Sprache die Welt jener, die wir oft leichtfertig als Penner, Clochards oder Plattenschieber etikettieren und dabei nicht sehen, was sie sind: unsere Mitmenschen.Ernst Sieber berichtet über den Aufbau der Obdachlosenfamilie, die sich im Seegfrörni-Winter 1963/64 im Bunker am Zürcher Helvetiaplatz erstmals zusammengefunden hatte und im Jahre 1975, nach zwölf Jahren unterirdischen Daseins, in den "Suneboge" an der Gerechtigkeitsgasse umsiedelte. Das Mosaik dieser farbigen Episoden vermittelt gleichzeitig ein wohl einzigartiges Modell der Obdachlosen-Begegnung: Der Diakon Sieber hat mit seinen Mitarbeitern und den Obdachlosen Freiräume erkämpft, die ein selbstverwaltetes, menschenwürdiges Leben erlauben.Der Theologe Sieber setzt in die kurzweilige, schicksalbewegte Chronik Signale von höchster Aktualität: Themen der Seelsorge, der sozialen Arbeit, der Armut und Sozialpolitik. Sie geben dem Buch ein politisches Gefälle und zugleich eine geistliche Dimension, die ebenso nachdenklich stimmen wie aufrütteln.

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Menschenware - wahre Menschen, Ernst Sieber

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Paperback)
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Titel
Menschenware - wahre Menschen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ernst Sieber
Verlag
Zytglogge
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Paperback
Seitenzahl
253
ISBN10
3729602497
ISBN13
9783729602496
Reihe
Bewertung
4,35 von 5 Sternen
Beschreibung
Seit Jahrzehnten setzt sich der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannte Zürcher Pfarrer Ernst Sieber unermüdlich für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft ein. Aus seiner reichen und in jeder Beziehung anspruchsvollen Tätigkeit ist dieses Buch entstanden. "Pfarrer Ernst", wie ihn seine obdachlosen Freunde nennen, schildert in einer bildhaften und kräftigen Sprache die Welt jener, die wir oft leichtfertig als Penner, Clochards oder Plattenschieber etikettieren und dabei nicht sehen, was sie sind: unsere Mitmenschen.Ernst Sieber berichtet über den Aufbau der Obdachlosenfamilie, die sich im Seegfrörni-Winter 1963/64 im Bunker am Zürcher Helvetiaplatz erstmals zusammengefunden hatte und im Jahre 1975, nach zwölf Jahren unterirdischen Daseins, in den "Suneboge" an der Gerechtigkeitsgasse umsiedelte. Das Mosaik dieser farbigen Episoden vermittelt gleichzeitig ein wohl einzigartiges Modell der Obdachlosen-Begegnung: Der Diakon Sieber hat mit seinen Mitarbeitern und den Obdachlosen Freiräume erkämpft, die ein selbstverwaltetes, menschenwürdiges Leben erlauben.Der Theologe Sieber setzt in die kurzweilige, schicksalbewegte Chronik Signale von höchster Aktualität: Themen der Seelsorge, der sozialen Arbeit, der Armut und Sozialpolitik. Sie geben dem Buch ein politisches Gefälle und zugleich eine geistliche Dimension, die ebenso nachdenklich stimmen wie aufrütteln.