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Wir brauchen keine Legenden von toten Heroen! Wir brauchen unlegendäre (und selbst nahmenlose) lebendige Kämpfer für die Sache der Menschheit. Wir wollen den Barbaren, die sich durch Maschinengewehre vor Attentaten schützen, keine Opfer entgegenhalten, die mit Sicherheit von diesen Maschinengewehren durchlöchert werden. Unser verehrter toter Freund Ossietzky ist seinem eigenen Irrtum zum Opfer gefallen. Er ist für uns gestorben. Ich glaube, dass wir am besten ihn dadurch ehren, indem wir sagen: Wir wünschten, er hätte mit uns gelebt; und wir wünschten, dass keiner unserer Mitkämpfer seinem Beispiel folge. Er war eines der edelsten Beispiele, gewiss. Aber wenn es befolgt würde, verlören wir unsere edelsten Kräfte. Ich glaube, dass man das Andenken an unseren toten Freund am besten dadurch ehrt, dass man sagt: Genug den toten Märtyrer! Es leben die lebendigen Kämpfer!
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Carl von Ossietzky, Richard von Soldenhoff
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1988
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- (Hardcover),
- Buchzustand
- Gebraucht - Gut
- Preis
- 2,79 €inkl. MwSt.
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- Titel
- Carl von Ossietzky
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Richard von Soldenhoff
- Verlag
- Quadriga
- Erscheinungsdatum
- 1988
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 336
- ISBN10
- 3886791734
- ISBN13
- 9783886791736
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Kunst & Kultur, Theater, Theater & Tanz
- Beschreibung
- Wir brauchen keine Legenden von toten Heroen! Wir brauchen unlegendäre (und selbst nahmenlose) lebendige Kämpfer für die Sache der Menschheit. Wir wollen den Barbaren, die sich durch Maschinengewehre vor Attentaten schützen, keine Opfer entgegenhalten, die mit Sicherheit von diesen Maschinengewehren durchlöchert werden. Unser verehrter toter Freund Ossietzky ist seinem eigenen Irrtum zum Opfer gefallen. Er ist für uns gestorben. Ich glaube, dass wir am besten ihn dadurch ehren, indem wir sagen: Wir wünschten, er hätte mit uns gelebt; und wir wünschten, dass keiner unserer Mitkämpfer seinem Beispiel folge. Er war eines der edelsten Beispiele, gewiss. Aber wenn es befolgt würde, verlören wir unsere edelsten Kräfte. Ich glaube, dass man das Andenken an unseren toten Freund am besten dadurch ehrt, dass man sagt: Genug den toten Märtyrer! Es leben die lebendigen Kämpfer!


