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Goethe, Die Erhöhung des Menschen

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Friedrich Hiebel versucht anhand der morphologischen Methode, die Goethe selbst entwickelt hat, die Metamorphosen seines Lebenslaufes und Werkes nachzuzeichnen. Als Ausgangspunkt und Urphänomen dient dem Autor dabei Goethes Lebenskrise, die sich kurz vor Vollendung des 21. Lebensjahres durch eine Todeskrankheit ankündigt. In ihrer Überwindung wird ein Keim gelegt, dessen sich Goethe selbst im Laufe seines Lebens als Phänomen der Ich-Erweckung bewusst wird. In „Dichtung und Wahrheit“ hat dies Goethe einerseits als Begründung einer morphologischen Biographik dokumentiert, andererseits wird es durch die Metamorphosen seines Schaffens offenbar. Abschließend wird auf die Bedeutung der Morphologie für das Denken unserer Zeit im Zusammenhang mit Rudolf Steiners Erschließung des Goetheschen Werkes hingewiesen. Hiebels Deutungsmethode geht von Anregungen aus, die er der Goetheforschung Steiners verdankt, und die der in ihrer Aktualität für die Gegenwart würdigt.

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Goethe, Die Erhöhung des Menschen, Friedrich Hiebel

Sprache
Erscheinungsdatum
1991
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Titel
Goethe, Die Erhöhung des Menschen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Friedrich Hiebel
Erscheinungsdatum
1991
ISBN10
3772507719
ISBN13
9783772507717
Reihe
Beschreibung
Friedrich Hiebel versucht anhand der morphologischen Methode, die Goethe selbst entwickelt hat, die Metamorphosen seines Lebenslaufes und Werkes nachzuzeichnen. Als Ausgangspunkt und Urphänomen dient dem Autor dabei Goethes Lebenskrise, die sich kurz vor Vollendung des 21. Lebensjahres durch eine Todeskrankheit ankündigt. In ihrer Überwindung wird ein Keim gelegt, dessen sich Goethe selbst im Laufe seines Lebens als Phänomen der Ich-Erweckung bewusst wird. In „Dichtung und Wahrheit“ hat dies Goethe einerseits als Begründung einer morphologischen Biographik dokumentiert, andererseits wird es durch die Metamorphosen seines Schaffens offenbar. Abschließend wird auf die Bedeutung der Morphologie für das Denken unserer Zeit im Zusammenhang mit Rudolf Steiners Erschließung des Goetheschen Werkes hingewiesen. Hiebels Deutungsmethode geht von Anregungen aus, die er der Goetheforschung Steiners verdankt, und die der in ihrer Aktualität für die Gegenwart würdigt.