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Scheidungsursachen im Wandel

Autor*innen

  • Autorenkollektiv

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  • 155 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland steigt seit der Jahrhundertwende, wobei fast jede dritte Ehe geschieden wird. Die Autorinnen einer empirischen Studie untersuchen die subjektiven Gründe und Bedingungen für das Scheitern von Ehen. Sie analysieren, welche individuellen und gesellschaftlichen Faktoren zum Anstieg der Scheidungsquoten in den letzten Jahrzehnten beigetragen haben. Dabei wird der Einfluss sozialstruktureller, ökonomischer und normativer Veränderungen auf die Scheidungshäufigkeit betrachtet, ebenso wie geschlechtsspezifische Unterschiede in den Scheidungsursachen und -verhalten. Die Studie basiert auf Befragungen von 465 Geschiedenen und 79 Verheirateten und geht davon aus, dass der „Scheidungstrend“ eine Folge des allgemeinen Modernisierungsprozesses ist. Untersucht werden Zusammenhänge zwischen höherem Ausbildungsniveau, beruflicher Orientierung und dem Scheidungsrisiko. Auch veränderte Rollenbilder, neue Ansprüche an die Ehe und der Abbau materieller, rechtlicher und emotionaler Barrieren werden thematisiert. Die Studie zeigt, dass es kein monokausales Erklärungsmodell für Ehescheidungen gibt; vielmehr beeinflussen mehrere Faktoren als „Stressoren“ die Ehebeziehung und führen zur Trennung. Der Umgang mit Konflikten, die Anzahl der Kinder, Bildungsunterschiede und die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten sind weitere wichtige Variablen.

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Scheidungsursachen im Wandel, Autorenkollektiv

Sprache
Erscheinungsdatum
1990
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(Paperback)
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Titel
Scheidungsursachen im Wandel
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Autorenkollektiv
Verlag
Kleine
Erscheinungsdatum
1990
Einband
Paperback
Seitenzahl
155
ISBN10
3893701400
ISBN13
9783893701407
Reihe
Beschreibung
Die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland steigt seit der Jahrhundertwende, wobei fast jede dritte Ehe geschieden wird. Die Autorinnen einer empirischen Studie untersuchen die subjektiven Gründe und Bedingungen für das Scheitern von Ehen. Sie analysieren, welche individuellen und gesellschaftlichen Faktoren zum Anstieg der Scheidungsquoten in den letzten Jahrzehnten beigetragen haben. Dabei wird der Einfluss sozialstruktureller, ökonomischer und normativer Veränderungen auf die Scheidungshäufigkeit betrachtet, ebenso wie geschlechtsspezifische Unterschiede in den Scheidungsursachen und -verhalten. Die Studie basiert auf Befragungen von 465 Geschiedenen und 79 Verheirateten und geht davon aus, dass der „Scheidungstrend“ eine Folge des allgemeinen Modernisierungsprozesses ist. Untersucht werden Zusammenhänge zwischen höherem Ausbildungsniveau, beruflicher Orientierung und dem Scheidungsrisiko. Auch veränderte Rollenbilder, neue Ansprüche an die Ehe und der Abbau materieller, rechtlicher und emotionaler Barrieren werden thematisiert. Die Studie zeigt, dass es kein monokausales Erklärungsmodell für Ehescheidungen gibt; vielmehr beeinflussen mehrere Faktoren als „Stressoren“ die Ehebeziehung und führen zur Trennung. Der Umgang mit Konflikten, die Anzahl der Kinder, Bildungsunterschiede und die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten sind weitere wichtige Variablen.