Gratis Versand ab 16,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Kapitalismus ohne Gewerkschaften?

Parameter

  • 205 Seiten
  • 8 Lesestunden

Mehr zum Buch

Die Gewerkschaften stehen vor einer Krise, während das Kapital global an Macht gewinnt. Sie haben durch gesellschaftliche Umwälzungen an Mitgliedern und Einfluss verloren. Die Kapitalseite zergliedert den gesamten Produktionsprozess und führt zu Massenarbeitslosigkeit sowie einer Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse, was zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Entwertung großer Bevölkerungsgruppen führt. Um nicht in die Bedeutungslosigkeit abzusinken, müssen Gewerkschaften neue Antworten auf die dramatischen Veränderungen im Produktionsprozess und den damit verbundenen Wandel sozialer Milieus finden. Der Reichtum, der gesellschaftlich produziert wird, wächst, doch nur die großen Kapitalbesitzer profitieren davon. Der Sozialstaatskompromiss der Nachkriegszeit wurde unter dem Druck der Unternehmerverbände aufgekündigt, und die durch Neoliberalismus organisierte Ungleichheit nimmt zu. Vor diesem Hintergrund sind die Hauptaufgaben der Gewerkschaften die gerechte Verteilung des Reichtums, der Kampf gegen Massenarbeitslosigkeit sowie der Einsatz für soziale, demokratische, kulturelle und ökologische Standards, insbesondere im Kontext der Europäischen Union und der Einführung einer gemeinsamen Währung. Ein neuer Typus von Vollbeschäftigung ist möglich.

Buchkauf

Kapitalismus ohne Gewerkschaften?, Gisbert Schlemmer

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Kapitalismus ohne Gewerkschaften?
Sprache
Deutsch
Verlag
VSA-Verl.
Erscheinungsdatum
1999
Seitenzahl
205
ISBN10
3879757232
ISBN13
9783879757237
Reihe
Beschreibung
Die Gewerkschaften stehen vor einer Krise, während das Kapital global an Macht gewinnt. Sie haben durch gesellschaftliche Umwälzungen an Mitgliedern und Einfluss verloren. Die Kapitalseite zergliedert den gesamten Produktionsprozess und führt zu Massenarbeitslosigkeit sowie einer Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse, was zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Entwertung großer Bevölkerungsgruppen führt. Um nicht in die Bedeutungslosigkeit abzusinken, müssen Gewerkschaften neue Antworten auf die dramatischen Veränderungen im Produktionsprozess und den damit verbundenen Wandel sozialer Milieus finden. Der Reichtum, der gesellschaftlich produziert wird, wächst, doch nur die großen Kapitalbesitzer profitieren davon. Der Sozialstaatskompromiss der Nachkriegszeit wurde unter dem Druck der Unternehmerverbände aufgekündigt, und die durch Neoliberalismus organisierte Ungleichheit nimmt zu. Vor diesem Hintergrund sind die Hauptaufgaben der Gewerkschaften die gerechte Verteilung des Reichtums, der Kampf gegen Massenarbeitslosigkeit sowie der Einsatz für soziale, demokratische, kulturelle und ökologische Standards, insbesondere im Kontext der Europäischen Union und der Einführung einer gemeinsamen Währung. Ein neuer Typus von Vollbeschäftigung ist möglich.