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Geschlecht, Qualifikation und Wohlfahrtsstaat

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  • 200 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Die hohe Arbeitsmarktintegration der Frauen in Schweden wird in der ländervergleichenden Forschung zum Wohlfahrtsstaat kontrovers diskutiert. Dabei wird häufig die Konzentration der Frauen auf den sozialen Dienstleistungssektor und damit ihr Ausschluß aus Managementpositionen in der Privatwirtschaft kritisch angeführt. Als Kennzeichen der niedrigeren Arbeitsmarktintegration (west)deutscher Frauen gilt demgegenüber ihre geringere Orientierung am Dienstleistungssegment. Die Autorin erschließt der Diskussion um die Erwerbsbeteiligung von Frauen eine neue Perspektive, indem sie die Arbeitsmarktintegration unterschiedlich qualifizierter Frauen in beiden Ländern zwischen 1980 und 1995 vergleicht. Es sind vor allem Frauen mit einfachem oder mittlerem Qualifikationshintergrund, die in Schweden - im Unterschied zu Deutschland - eine Dienstleistungs-Beschäftigung fanden. Demgegenüber erreichten höherqualifizierte Frauen in den achtziger Jahren zunehmend mittlere Managementpositionen in der Privatwirtschaft. Die Verfasserin veranschaulicht die Prozesse der Geschlechtersegregation abschließend durch eine Studie zu Frauen in leitenden Positionen in Privatunternehmen beider Länder, bei der die Sichtweisen der Frauen selbst einbezogen werden.

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Geschlecht, Qualifikation und Wohlfahrtsstaat, Hildegard Theobald

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
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(Paperback)
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Titel
Geschlecht, Qualifikation und Wohlfahrtsstaat
Sprache
Deutsch
Verlag
Ed. Sigma
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
200
ISBN10
3894041978
ISBN13
9783894041977
Reihe
Beschreibung
Die hohe Arbeitsmarktintegration der Frauen in Schweden wird in der ländervergleichenden Forschung zum Wohlfahrtsstaat kontrovers diskutiert. Dabei wird häufig die Konzentration der Frauen auf den sozialen Dienstleistungssektor und damit ihr Ausschluß aus Managementpositionen in der Privatwirtschaft kritisch angeführt. Als Kennzeichen der niedrigeren Arbeitsmarktintegration (west)deutscher Frauen gilt demgegenüber ihre geringere Orientierung am Dienstleistungssegment. Die Autorin erschließt der Diskussion um die Erwerbsbeteiligung von Frauen eine neue Perspektive, indem sie die Arbeitsmarktintegration unterschiedlich qualifizierter Frauen in beiden Ländern zwischen 1980 und 1995 vergleicht. Es sind vor allem Frauen mit einfachem oder mittlerem Qualifikationshintergrund, die in Schweden - im Unterschied zu Deutschland - eine Dienstleistungs-Beschäftigung fanden. Demgegenüber erreichten höherqualifizierte Frauen in den achtziger Jahren zunehmend mittlere Managementpositionen in der Privatwirtschaft. Die Verfasserin veranschaulicht die Prozesse der Geschlechtersegregation abschließend durch eine Studie zu Frauen in leitenden Positionen in Privatunternehmen beider Länder, bei der die Sichtweisen der Frauen selbst einbezogen werden.