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Monopolare Weltordnung

Zur Sozioökonomie der US-Dominanz

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  • 238 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Das Ende der Sowjetunion hat die soziale Dynamik weltweit verändert. Die USA, als Sieger im Systemwettbewerb, sind nicht mehr durch andere Mächte eingeschränkt, und ihre Wirtschaftsdoktrin, der „Washington-Consensus“, wird global durchgesetzt. Diese mediale Hegemonie wird durch Plattformen wie CNN, MTV, Hollywood und Coca Cola unterstützt. Das Buch behandelt zentrale Fragen: Warum musste die kommunistische Planwirtschaft scheitern? Mit dem Wegfall der Systemkonkurrenz in demokratischen Marktgesellschaften schwand der Anreiz, soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit und Armut politisch anzugehen. Zudem wird untersucht, warum die Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion oft nur unter großen Verlusten eingeführt werden konnte und wie ein besserer Übergang hätte gelingen können. Die globale Geltung des „Washington-Consensus“ wird als Bedrohung für die Entwicklung in armen und reichen Ländern betrachtet. Es wird auch die monopolare Macht der USA analysiert und die Frage aufgeworfen, ob die EU über die Ressourcen verfügt, diese Macht zu begrenzen. Zudem wird die Idee eines Dritten Weges sowie die Möglichkeit von Utopien erörtert, die eine multipolare Weltordnung und kulturelle Vielfalt im Gegensatz zur herrschenden Wirtschafts-Doktrin fördern könnten.

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Monopolare Weltordnung, Egon Matzner

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Erscheinungsdatum
2000,
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Untertitel
Zur Sozioökonomie der US-Dominanz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Egon Matzner
Erscheinungsdatum
2000
Seitenzahl
238
ISBN10
3895182842
ISBN13
9783895182846
Reihe
Beschreibung
Das Ende der Sowjetunion hat die soziale Dynamik weltweit verändert. Die USA, als Sieger im Systemwettbewerb, sind nicht mehr durch andere Mächte eingeschränkt, und ihre Wirtschaftsdoktrin, der „Washington-Consensus“, wird global durchgesetzt. Diese mediale Hegemonie wird durch Plattformen wie CNN, MTV, Hollywood und Coca Cola unterstützt. Das Buch behandelt zentrale Fragen: Warum musste die kommunistische Planwirtschaft scheitern? Mit dem Wegfall der Systemkonkurrenz in demokratischen Marktgesellschaften schwand der Anreiz, soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit und Armut politisch anzugehen. Zudem wird untersucht, warum die Marktwirtschaft in Ostdeutschland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion oft nur unter großen Verlusten eingeführt werden konnte und wie ein besserer Übergang hätte gelingen können. Die globale Geltung des „Washington-Consensus“ wird als Bedrohung für die Entwicklung in armen und reichen Ländern betrachtet. Es wird auch die monopolare Macht der USA analysiert und die Frage aufgeworfen, ob die EU über die Ressourcen verfügt, diese Macht zu begrenzen. Zudem wird die Idee eines Dritten Weges sowie die Möglichkeit von Utopien erörtert, die eine multipolare Weltordnung und kulturelle Vielfalt im Gegensatz zur herrschenden Wirtschafts-Doktrin fördern könnten.