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Die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte

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  • 200 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Mit der fortschreitenden Spezialisierung der Wissenschaften wächst der Ruf nach Interdisziplinarität, während die Begriffsgeschichte oft vernachlässigt wird. Diese Disziplin hat jedoch eine interdisziplinäre Ausrichtung, da sie zeigt, wie verschiedene Disziplinen Begriffe aus demselben Sprachmaterial und Traditionsbeständen formen. Begriffe überschreiten Disziplingrenzen und prägen ganze Kulturen. Begriffshistoriker bewegen sich daher häufig über die Grenzen ihres Fachs hinaus. Handbücher dokumentieren diese sprachlichen Bewegungen und die Vernetzung der Disziplinen, während Vertreter unterschiedlicher Fächer in der begriffshistorischen Lexikographie zusammenarbeiten. Der vorliegende Band präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Tagung, bei der Herausgeber und Mitarbeiter aktueller Großprojekte zur Begriffsgeschichte den interdisziplinären Aspekt dieser Geschichtsschreibung anhand von Beispielen diskutierten. Die Beiträge thematisieren unter anderem die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte, Begriffsnormierung, die Verbindung von Rhetorik und Kulturforschung, den Wandel des Begriffs „Ästhetik“ in verschiedenen Disziplinen, sowie die interdisziplinären Bezüge in der theologischen Begriffsbildung. Zudem werden semantische Netze und politische Konzepte beleuchtet, was die vielfältigen Verknüpfungen und die Relevanz der Begriffsgeschichte unterstreicht.

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Die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte, Gunter Scholtz

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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Titel
Die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte
Sprache
Englisch
Autor*innen
Gunter Scholtz
Verlag
Meiner
Erscheinungsdatum
2000
Seitenzahl
200
ISBN10
3787315594
ISBN13
9783787315598
Reihe
Beschreibung
Mit der fortschreitenden Spezialisierung der Wissenschaften wächst der Ruf nach Interdisziplinarität, während die Begriffsgeschichte oft vernachlässigt wird. Diese Disziplin hat jedoch eine interdisziplinäre Ausrichtung, da sie zeigt, wie verschiedene Disziplinen Begriffe aus demselben Sprachmaterial und Traditionsbeständen formen. Begriffe überschreiten Disziplingrenzen und prägen ganze Kulturen. Begriffshistoriker bewegen sich daher häufig über die Grenzen ihres Fachs hinaus. Handbücher dokumentieren diese sprachlichen Bewegungen und die Vernetzung der Disziplinen, während Vertreter unterschiedlicher Fächer in der begriffshistorischen Lexikographie zusammenarbeiten. Der vorliegende Band präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Tagung, bei der Herausgeber und Mitarbeiter aktueller Großprojekte zur Begriffsgeschichte den interdisziplinären Aspekt dieser Geschichtsschreibung anhand von Beispielen diskutierten. Die Beiträge thematisieren unter anderem die Interdisziplinarität der Begriffsgeschichte, Begriffsnormierung, die Verbindung von Rhetorik und Kulturforschung, den Wandel des Begriffs „Ästhetik“ in verschiedenen Disziplinen, sowie die interdisziplinären Bezüge in der theologischen Begriffsbildung. Zudem werden semantische Netze und politische Konzepte beleuchtet, was die vielfältigen Verknüpfungen und die Relevanz der Begriffsgeschichte unterstreicht.