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Joe Goulds Geheimnis

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Joe Gould (1889-1957), aus einer alten Massachusetts-Familie und Harvard-Absolvent, brach mit Mitte zwanzig mit seiner Vergangenheit und zog nach New York. Dort lebte er als charmanter Schnorrer, der von Luft, Zigarettenkippen und Ketchup lebte, oft in billigen Unterkünften oder auf der Straße. Sein ehrgeiziges Projekt war eine „Erzählte Geschichte unserer Zeit“, in die er jeden Gesprächsfetzen und jede belauschte Unterhaltung integrieren wollte, um die Stimme des Lebens hörbar zu machen. Gould wurde schnell zu einer festen Figur in Greenwich Village, stets mit seinen Aufsatzheften, die er unermüdlich mit Notizen füllte. Bis zu seinem Tod in den 50er Jahren sammelte er 75 abgedruckte und zerfledderte Kladden – ein Werk, das elfmal so lang wie die Bibel sein sollte. Sein exzentrisches Wesen faszinierte Autoren wie Ezra Pound und e. e. cummings, und einige seiner Texte erschienen in avantgardistischen Zeitschriften. Der Journalist Joseph Mitchell wurde ein enger Vertrauter Goulds und schrieb zwei Porträts über ihn. Trotz seiner Bemühungen blieb Goulds großes Werk unentdeckt. In dem vorliegenden Buch sind Mitchells Geschichten vereint, die aufdecken, warum nach Goulds Tod 1957 keines seiner Hefte gefunden wurde. Die Rückkehr dieses Werkes ist ein wertvoller Beitrag zur Geschichte, die es erzählt.

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Joe Goulds Geheimnis, Joseph Mitchell

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Titel
Joe Goulds Geheimnis
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Joseph Mitchell
Verlag
Goldmann
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
188
ISBN10
3442450136
ISBN13
9783442450138
Reihe
Bewertung
3,95 von 5 Sternen
Beschreibung
Joe Gould (1889-1957), aus einer alten Massachusetts-Familie und Harvard-Absolvent, brach mit Mitte zwanzig mit seiner Vergangenheit und zog nach New York. Dort lebte er als charmanter Schnorrer, der von Luft, Zigarettenkippen und Ketchup lebte, oft in billigen Unterkünften oder auf der Straße. Sein ehrgeiziges Projekt war eine „Erzählte Geschichte unserer Zeit“, in die er jeden Gesprächsfetzen und jede belauschte Unterhaltung integrieren wollte, um die Stimme des Lebens hörbar zu machen. Gould wurde schnell zu einer festen Figur in Greenwich Village, stets mit seinen Aufsatzheften, die er unermüdlich mit Notizen füllte. Bis zu seinem Tod in den 50er Jahren sammelte er 75 abgedruckte und zerfledderte Kladden – ein Werk, das elfmal so lang wie die Bibel sein sollte. Sein exzentrisches Wesen faszinierte Autoren wie Ezra Pound und e. e. cummings, und einige seiner Texte erschienen in avantgardistischen Zeitschriften. Der Journalist Joseph Mitchell wurde ein enger Vertrauter Goulds und schrieb zwei Porträts über ihn. Trotz seiner Bemühungen blieb Goulds großes Werk unentdeckt. In dem vorliegenden Buch sind Mitchells Geschichten vereint, die aufdecken, warum nach Goulds Tod 1957 keines seiner Hefte gefunden wurde. Die Rückkehr dieses Werkes ist ein wertvoller Beitrag zur Geschichte, die es erzählt.