ZPO-Reform 2002
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Die Zivilprozessordnung wird durch das Gesetz zur Reform des Zivilprozesses, das zum 1. 1. 2002 in Kraft treten wird, umfassend geändert. Das Zivilprozessrecht wird für alle Instanzen neu gefasst, z. B.: - Einführung einer Güteverhandlung, die der mündlichen Verhandlung vorangeht - Originärer Einzelrichter beim LG und Möglichkeit des Einzelrichters in der Berufung - „Experimentierklausel“ für die Länder, Berufungen beim OLG zu konzentrieren - Umgestaltung der Berufung zu einer Fehlerkontrollinstanz mit obligatorischem Zurückweisungsbeschluss - Ersetzung der Streitwertrevision durch die Zulassungsrevision und Einführung der Nichtzulassungsbeschwerde - Einführung der Video-Verhandlung. Jeder Praktiker wird sich detailliert mit der ZPO-Reform 2002 und dem ZustellungsreformG auseinandersetzen müssen. Das Werk von Hannich/Meyer-Seitz (Hrsg.) stellt die Neuerungen der ZPO ausführlich dar, wobei insbesondere auf die Entstehungsgeschichte und Begründung der einzelnen Änderungen eingegangen wird. Die Herausgeber waren die zuständigen Referatsleiter im Bundesministerium der Justiz. Neben der ZPO-Reform werden auch die Auswirkungen des in der Praxis sehr bedeutsamen Zustellungsreformgesetzes erläutert. Für Richter, Rechtsanwälte, Notare.