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Von Donnerbalken und innerer Einkehr

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Das „stille Örtchen“ war nicht immer einsam: Die Römer beispielsweise genossen unterhaltsame Gemeinschaftssitzungen, und auch sonst haben sich gesellschaftliche Einstellungen zum „Abort“ im Laufe der Jahrhunderte mehrfach gründlich gewandelt. Jacob Blume ist der wenig bekannten „Klo-Kulturgeschichte“ nachgegangen. Sein Streifzug beginnt in Babylonien, wo man bereits vor Jahrtausenden Abtritte baute, die ähnlichen Einrichtungen im europäischen Mittelalter in nichts nachstanden. Die Beschaffenheit der „Örtchen“ hing wesentlich vom kulturellen Verhältnis zu den menschlichen Ausscheidungen selbst ab – die Prüderie des Christentums beispielsweise warf die Verbesserungen hygienischer Verhältnisse um Dekaden zurück. Jacob Blumes wunderbar geschriebener Text vereint Anekdoten ebenso wie seriöse Empirie, literarische Zitate und philosophische Hintergründigkeit. Ein Lesegenuss, der eigentlich der anfänglichen Versicherung nicht bedarf: „Geschrieben stinkt Scheiße nicht.“

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Von Donnerbalken und innerer Einkehr, Jacob Blume

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Titel
Von Donnerbalken und innerer Einkehr
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jacob Blume
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
ISBN10
3895333670
ISBN13
9783895333675
Reihe
Beschreibung
Das „stille Örtchen“ war nicht immer einsam: Die Römer beispielsweise genossen unterhaltsame Gemeinschaftssitzungen, und auch sonst haben sich gesellschaftliche Einstellungen zum „Abort“ im Laufe der Jahrhunderte mehrfach gründlich gewandelt. Jacob Blume ist der wenig bekannten „Klo-Kulturgeschichte“ nachgegangen. Sein Streifzug beginnt in Babylonien, wo man bereits vor Jahrtausenden Abtritte baute, die ähnlichen Einrichtungen im europäischen Mittelalter in nichts nachstanden. Die Beschaffenheit der „Örtchen“ hing wesentlich vom kulturellen Verhältnis zu den menschlichen Ausscheidungen selbst ab – die Prüderie des Christentums beispielsweise warf die Verbesserungen hygienischer Verhältnisse um Dekaden zurück. Jacob Blumes wunderbar geschriebener Text vereint Anekdoten ebenso wie seriöse Empirie, literarische Zitate und philosophische Hintergründigkeit. Ein Lesegenuss, der eigentlich der anfänglichen Versicherung nicht bedarf: „Geschrieben stinkt Scheiße nicht.“