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Hand aufs dekonstruierte Herz

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Am Anfang war alles klar: Wir waren Frauen, stark im Kollektiv. Doch dann entdeckten wir große Unterschiede. Die Geschlechter und damit auch Identitäten begannen zu verschwimmen. Heute stellt sich die Frage: „Was ist eine Frau?“ Die Dekonstruktion der Geschlechterrollen und -identitäten hat unterschiedliche Auswirkungen. Einige behaupten, die Frauenbewegung sei am Ziel, der Essentialismus sei überwunden, und das Patriarchat sei vorbei. Andere hingegen warnen vor dem Verlust der Zweigeschlechtlichkeit und kritisieren den Kampf um Geschlechteridentitäten. Die Bewertungen dieser Veränderungen sind stark von Perspektiven geprägt und oft unvermittelbar. Die neuen Gender-Existenzen und Lebensgefühle sind so vielfältig wie die Meinungen dazu. Der vorliegende Band ermutigt, sich trotz aller Dekonstruktionen zu fragen und zu wollen, besonders im „Zeitalter nach Butler“. Die Aufsätze thematisieren zentrale Fragen des politischen und persönlichen Selbstverständnisses und hinterfragen die durch den feministischen Dekonstruktivismus erschütterten Vorstellungen von Geschlecht und Identität. Die Autorinnen reflektieren, inwiefern die Dekonstruktion produktiv oder lähmend wirkt, und laden das Publikum ein, mit ihnen zu reflektieren. Es ist nicht alles so kompliziert, wie es scheint.

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Hand aufs dekonstruierte Herz, Claudia Koppert

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
Hand aufs dekonstruierte Herz
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Claudia Koppert
Verlag
Helmer
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
ISBN10
3897411202
ISBN13
9783897411203
Reihe
Beschreibung
Am Anfang war alles klar: Wir waren Frauen, stark im Kollektiv. Doch dann entdeckten wir große Unterschiede. Die Geschlechter und damit auch Identitäten begannen zu verschwimmen. Heute stellt sich die Frage: „Was ist eine Frau?“ Die Dekonstruktion der Geschlechterrollen und -identitäten hat unterschiedliche Auswirkungen. Einige behaupten, die Frauenbewegung sei am Ziel, der Essentialismus sei überwunden, und das Patriarchat sei vorbei. Andere hingegen warnen vor dem Verlust der Zweigeschlechtlichkeit und kritisieren den Kampf um Geschlechteridentitäten. Die Bewertungen dieser Veränderungen sind stark von Perspektiven geprägt und oft unvermittelbar. Die neuen Gender-Existenzen und Lebensgefühle sind so vielfältig wie die Meinungen dazu. Der vorliegende Band ermutigt, sich trotz aller Dekonstruktionen zu fragen und zu wollen, besonders im „Zeitalter nach Butler“. Die Aufsätze thematisieren zentrale Fragen des politischen und persönlichen Selbstverständnisses und hinterfragen die durch den feministischen Dekonstruktivismus erschütterten Vorstellungen von Geschlecht und Identität. Die Autorinnen reflektieren, inwiefern die Dekonstruktion produktiv oder lähmend wirkt, und laden das Publikum ein, mit ihnen zu reflektieren. Es ist nicht alles so kompliziert, wie es scheint.