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Erotische Literatur vor Gericht

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  • 203 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Wien der Kampf gegen Schmutz- und Schundliteratur mit großer Vehemenz geführt. Verschiedene staatliche und private Organisationen machten es sich zur Aufgabe, die Pornografie in Wort und Bild zu bekämpfen. Buchhändler, Kolporteure und Drucker mussten jederzeit mit Hausdurchsuchungen rechnen, wenn sie mit dem Handel mit Erotika in Zusammenhang gebracht wurden. Einzelne gerieten in das Fadenkreuz der Justiz und fanden sich vor Gericht wieder. Dieses Buch spannt einen weiten Bogen – von den gesellschaftspolitischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen über die (meist erfolglosen) Maßnahmen der Justiz bis hin zu einzelnen Fallbeispielen von Prozessen gegen Wiener Verleger und Buchhändler – und eröffnet damit neue Perspektiven auf den Literaturbetrieb der Zeit.

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Erotische Literatur vor Gericht, Marianne Fischer

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
Erotische Literatur vor Gericht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marianne Fischer
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
203
ISBN10
3700314345
ISBN13
9783700314349
Reihe
Beschreibung
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Wien der Kampf gegen Schmutz- und Schundliteratur mit großer Vehemenz geführt. Verschiedene staatliche und private Organisationen machten es sich zur Aufgabe, die Pornografie in Wort und Bild zu bekämpfen. Buchhändler, Kolporteure und Drucker mussten jederzeit mit Hausdurchsuchungen rechnen, wenn sie mit dem Handel mit Erotika in Zusammenhang gebracht wurden. Einzelne gerieten in das Fadenkreuz der Justiz und fanden sich vor Gericht wieder. Dieses Buch spannt einen weiten Bogen – von den gesellschaftspolitischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen über die (meist erfolglosen) Maßnahmen der Justiz bis hin zu einzelnen Fallbeispielen von Prozessen gegen Wiener Verleger und Buchhändler – und eröffnet damit neue Perspektiven auf den Literaturbetrieb der Zeit.