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Populärliteratur als kulturelles Gedächtnis

Eine vergleichende Studie zu zeitgenössischen britischen und amerikanischen „popular romances“ der Verlagsgruppe Harlequin Mills & Boon

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  • 382 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Die Studie wirbt um ein neues Verständnis von Populärliteratur, indem sie aufzeigt, wie romances in einen gesellschaftlichen Prozess der Reproduktion kultureller Standardisierungen und des Erinnerns an historische Erfahrungen und Ereignisse eingebunden sind. Da der Erfolg der Serienliebesromane seit den 1970er Jahren mit der Internationalisierung des Buchmarktes einhergeht, erhebt sich die Frage, ob und wie ein standardisiertes und weltweit vermarktetes Genre als nationalkulturelles Gedächtnis fungieren kann. Der Vergleich britischer und nordamerikanischer romances zeigt, wie nationalkulturelle Details das Erzählschema mit Leben erfüllen und wie auf genrespezifische Weise an Geschehnisse der nationalen Vergangenheit wie den Vietnamkrieg oder die britischen Kolonialkriege erinnert wird.

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Populärliteratur als kulturelles Gedächtnis, Gabriele Linke

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Hardcover)
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Titel
Populärliteratur als kulturelles Gedächtnis
Untertitel
Eine vergleichende Studie zu zeitgenössischen britischen und amerikanischen „popular romances“ der Verlagsgruppe Harlequin Mills & Boon
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gabriele Linke
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
382
ISBN10
3825313670
ISBN13
9783825313678
Reihe
Beschreibung
Die Studie wirbt um ein neues Verständnis von Populärliteratur, indem sie aufzeigt, wie romances in einen gesellschaftlichen Prozess der Reproduktion kultureller Standardisierungen und des Erinnerns an historische Erfahrungen und Ereignisse eingebunden sind. Da der Erfolg der Serienliebesromane seit den 1970er Jahren mit der Internationalisierung des Buchmarktes einhergeht, erhebt sich die Frage, ob und wie ein standardisiertes und weltweit vermarktetes Genre als nationalkulturelles Gedächtnis fungieren kann. Der Vergleich britischer und nordamerikanischer romances zeigt, wie nationalkulturelle Details das Erzählschema mit Leben erfüllen und wie auf genrespezifische Weise an Geschehnisse der nationalen Vergangenheit wie den Vietnamkrieg oder die britischen Kolonialkriege erinnert wird.