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Halbinseln gegen den Strom

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  • 228 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Während Bestseller versprechen, durch individuelles Handeln die Welt zu verbessern, sind für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen kollektive Ansätze erforderlich. Immer mehr Menschen versuchen, gemeinsam einen Teil ihres Alltagsbedarfs zu produzieren und zu nutzen – oft ohne Geld oder Zeit aufzurechnen. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind solche Projekte besonders interessant. Friederike Habermann präsentiert Handlungsansätze im Bereich des alltäglichen Bedarfs – von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu Bildung – die jenseits kapitalistischer Verwertungslogik existieren. Sie zeigt umsetzbare Ideen, die verändert und vernetzt werden können. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen ihrer Ansätze. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch und bezieht wertkritische sowie feministische Überlegungen ein. Es wird deutlich, dass neue Denk- und Handlungshorizonte nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten entstehen. Initiativen zur Selbstversorgung schaffen kollektive „Räume“ – geografische, virtuelle oder als Netzwerke – und ermöglichen gegenhegemoniale Kontexte, in denen ein alternatives Leben und Wirtschaften realisiert wird.

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Halbinseln gegen den Strom, Friederike Habermann

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
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(Paperback)
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Titel
Halbinseln gegen den Strom
Sprache
Deutsch
Verlag
Helmer
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Paperback
Seitenzahl
228
ISBN10
3897412845
ISBN13
9783897412842
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Während Bestseller versprechen, durch individuelles Handeln die Welt zu verbessern, sind für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen kollektive Ansätze erforderlich. Immer mehr Menschen versuchen, gemeinsam einen Teil ihres Alltagsbedarfs zu produzieren und zu nutzen – oft ohne Geld oder Zeit aufzurechnen. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind solche Projekte besonders interessant. Friederike Habermann präsentiert Handlungsansätze im Bereich des alltäglichen Bedarfs – von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu Bildung – die jenseits kapitalistischer Verwertungslogik existieren. Sie zeigt umsetzbare Ideen, die verändert und vernetzt werden können. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen ihrer Ansätze. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch und bezieht wertkritische sowie feministische Überlegungen ein. Es wird deutlich, dass neue Denk- und Handlungshorizonte nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten entstehen. Initiativen zur Selbstversorgung schaffen kollektive „Räume“ – geografische, virtuelle oder als Netzwerke – und ermöglichen gegenhegemoniale Kontexte, in denen ein alternatives Leben und Wirtschaften realisiert wird.