Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Ende der Märchenstunde

Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Die Lohas, eine Generation gebildeter und wohlhabender Konsumenten, glauben, dass sie durch qualitätsbewussten Konsum die Welt verbessern können. Anstatt sich aus kollektiven Protesten zu definieren, beziehen sie ihre Identität zunehmend aus dem Kauf von Markenprodukten. Ihre Sehnsucht richtet sich nicht mehr auf gesellschaftliche Veränderungen, sondern auf bessere Produkte. Aus früheren Bewegungen sind Stilgemeinschaften geworden, wobei die Lohas die prominenteste Gruppe darstellen. Sie versuchen, Hedonismus mit Moral zu verbinden und sehen im richtigen Shopping einen politischen Akt. Die Industrie hat das Potenzial und die Meinungsbildung dieser Lifestyle-Ökos erkannt und reagiert mit gezielter Werbung sowie einem grünen Anstrich ihrer Produktpaletten. Ob diese Art des Konsums tatsächlich zu einer besseren Welt führen kann, bleibt fraglich. Kathrin Hartmann konfrontiert diese Überzeugungen mit fundierten Recherchen und scharfsinnigen Analysen. Sie hinterfragt die Annahme, dass durch schmerzfreien Konsum echte Veränderungen möglich sind. Humorvoll und kritisch beschreibt sie das Lebensgefühl einer ganzen Generation und beleuchtet die Diskrepanz zwischen Bio-Produkten und deren tatsächlichem Nutzen für Umwelt und Gesellschaft.

Buchkauf

Ende der Märchenstunde, Kathrin Hartmann

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,6
Sehr gut
18 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Ende der Märchenstunde
Untertitel
Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Kathrin Hartmann
Verlag
Blessing
Erscheinungsdatum
2009
ISBN10
3896674137
ISBN13
9783896674135
Reihe
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Lohas, eine Generation gebildeter und wohlhabender Konsumenten, glauben, dass sie durch qualitätsbewussten Konsum die Welt verbessern können. Anstatt sich aus kollektiven Protesten zu definieren, beziehen sie ihre Identität zunehmend aus dem Kauf von Markenprodukten. Ihre Sehnsucht richtet sich nicht mehr auf gesellschaftliche Veränderungen, sondern auf bessere Produkte. Aus früheren Bewegungen sind Stilgemeinschaften geworden, wobei die Lohas die prominenteste Gruppe darstellen. Sie versuchen, Hedonismus mit Moral zu verbinden und sehen im richtigen Shopping einen politischen Akt. Die Industrie hat das Potenzial und die Meinungsbildung dieser Lifestyle-Ökos erkannt und reagiert mit gezielter Werbung sowie einem grünen Anstrich ihrer Produktpaletten. Ob diese Art des Konsums tatsächlich zu einer besseren Welt führen kann, bleibt fraglich. Kathrin Hartmann konfrontiert diese Überzeugungen mit fundierten Recherchen und scharfsinnigen Analysen. Sie hinterfragt die Annahme, dass durch schmerzfreien Konsum echte Veränderungen möglich sind. Humorvoll und kritisch beschreibt sie das Lebensgefühl einer ganzen Generation und beleuchtet die Diskrepanz zwischen Bio-Produkten und deren tatsächlichem Nutzen für Umwelt und Gesellschaft.