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Das geraubte Kind

Roman

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  • 318 Seiten
  • 12 Lesestunden

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Im Jahr der Schwarzen Maus, im Jahr 1732, war der Erstlingsmond bereits am Abnehmen und hüpfte über zerfetzte Wolken. Unter dem ovalen, brüchigen Mond lag der Altai, erstarrt unter Eis und Schnee. Galsan Tschinag erzählt die Geschichte eines Nomadenjungen, Hynndynn, der nach dem Tod seiner Mutter bei Pflegeeltern aufwächst. Fremde prophezeien ihm ein außergewöhnliches Schicksal. Tatsächlich wird er als Kind entführt und erhält in China eine umfassende Bildung, lernt höfische Umgangsformen und kehrt als junger Mann in seine Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Doch der Tuwa-Stamm widersetzt sich. Hynndynn erkennt schließlich seine Wurzeln, bekennt sich zu seiner Heimat und beginnt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer. Der Roman schildert eindrucksvoll den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China sowie ihr Recht, in Übereinstimmung mit ihren Traditionen zu leben.

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Das geraubte Kind, Galsan Tschinag

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Titel
Das geraubte Kind
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Galsan Tschinag
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
318
ISBN10
3518457403
ISBN13
9783518457405
Reihe
Schlagwörter
Mongolei
Bewertung
3,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Im Jahr der Schwarzen Maus, im Jahr 1732, war der Erstlingsmond bereits am Abnehmen und hüpfte über zerfetzte Wolken. Unter dem ovalen, brüchigen Mond lag der Altai, erstarrt unter Eis und Schnee. Galsan Tschinag erzählt die Geschichte eines Nomadenjungen, Hynndynn, der nach dem Tod seiner Mutter bei Pflegeeltern aufwächst. Fremde prophezeien ihm ein außergewöhnliches Schicksal. Tatsächlich wird er als Kind entführt und erhält in China eine umfassende Bildung, lernt höfische Umgangsformen und kehrt als junger Mann in seine Heimat zurück. Dort wird er zum Fürsten ernannt und soll die chinesische Okkupation seiner mongolischen Heimat einleiten. Doch der Tuwa-Stamm widersetzt sich. Hynndynn erkennt schließlich seine Wurzeln, bekennt sich zu seiner Heimat und beginnt den Kampf gegen die chinesischen Besatzer. Der Roman schildert eindrucksvoll den Kampf der Tuwa-Nomaden um Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von China sowie ihr Recht, in Übereinstimmung mit ihren Traditionen zu leben.