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Gezeichnet: Franz Klett

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  • 302 Seiten
  • 11 Lesestunden

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Weißt du noch? Weißt du noch? – Ja, Helmut, der Erzähler, wußte noch, wie es gewesen ist im Flecken, seinem Dorf im Schwäbischen. Er erinnerte sich an all die Overstolz-Zigaretten und abreißende Schlittschuhe, an Sonntagvormittage mit trinkenden Männern und kochenden Frauen. Einmal im Jahr, an Allerheiligen, kam er zurück, auf den Friedhof und in die Wirtschaft. Einleitungen, Floskeln, gespielte Überraschungen brauchte es nicht. In der Sekunde war er wieder drin im Flecken: Entweder du gehörst dazu oder du gehörst nicht dazu. Helmuts Schulfreund Franz Klett hatte dazugehört, aber nicht dazugehören wollen. Alle wußten alles über Klett. Und doch war seine Geschichte nicht erzählbar, jedes Detail nur die Vorgeschichte für das Unglück, was dann gekommen war, oder eine Möglichkeit, die – hätte er sie ergriffen – alles hätte anders kommen lassen. Egon Gramer betreibt die Archäologie eines Dorfes und legt dabei das Schicksal eines tragischen Einzelgängers frei.

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Gezeichnet: Franz Klett, Egon Gramer

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Egon Gramer
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Paperback
Seitenzahl
302
ISBN10
3492048080
ISBN13
9783492048088
Reihe
Schlagwörter
Dörfer, Außenseiter
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Weißt du noch? Weißt du noch? – Ja, Helmut, der Erzähler, wußte noch, wie es gewesen ist im Flecken, seinem Dorf im Schwäbischen. Er erinnerte sich an all die Overstolz-Zigaretten und abreißende Schlittschuhe, an Sonntagvormittage mit trinkenden Männern und kochenden Frauen. Einmal im Jahr, an Allerheiligen, kam er zurück, auf den Friedhof und in die Wirtschaft. Einleitungen, Floskeln, gespielte Überraschungen brauchte es nicht. In der Sekunde war er wieder drin im Flecken: Entweder du gehörst dazu oder du gehörst nicht dazu. Helmuts Schulfreund Franz Klett hatte dazugehört, aber nicht dazugehören wollen. Alle wußten alles über Klett. Und doch war seine Geschichte nicht erzählbar, jedes Detail nur die Vorgeschichte für das Unglück, was dann gekommen war, oder eine Möglichkeit, die – hätte er sie ergriffen – alles hätte anders kommen lassen. Egon Gramer betreibt die Archäologie eines Dorfes und legt dabei das Schicksal eines tragischen Einzelgängers frei.