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Im Schatten des Zitronenbaums

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Worte verraten das Denken: Tshidiso, ein Einzelkind, wächst recht einsam mit ihren drei Tanten, wovon eine ihre leibliche Mutter ist, in der Township am Rande von Pretoria auf. Die drei Tanten wünschen für ihre "Tochter" aber eine bessere Zukunft. Als die ersten katholischen Schulen die Tore auch für farbige und schwarze Mädchen öffnen, kratzen die Tanten all ihre Ersparnisse zusammen, um Tshidiso eine Schule in der Stadt zu ermöglichen. Nach der Befreiung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis entwickelt sich der Integrationsprozess stetig weiter, Schwarze dürfen nun auch die Restaurants der Weissen besuchen. Wie schwierig aber dieser Prozess im täglichen Leben ist, zeigt ein Vorfall während eines Spielturniers. Das weisse Mädchen Beth stösst mit Tshidiso zusammen und wirft ihr das beleidigende Wort "Kaffer" an den Kopf, worauf ein anderes schwarzes Mädchen Beth ohrfeigt. Subtil zeichnet die Autorin die Mechanismen des Rassismus auf, der sich oft nur versteckt zeigt, indem Aussagen von weissen bzw. schwarzen Schülerinnen unterschiedlich wahrgenommen und gewichtet werden. Ab 12 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.

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Im Schatten des Zitronenbaums, Kagiso Lesego Molope

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Erscheinungsdatum
2009
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Verlag
NordSüd
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
ISBN10
3314017081
ISBN13
9783314017087
Reihe
Originaltitel
The mending season
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Worte verraten das Denken: Tshidiso, ein Einzelkind, wächst recht einsam mit ihren drei Tanten, wovon eine ihre leibliche Mutter ist, in der Township am Rande von Pretoria auf. Die drei Tanten wünschen für ihre "Tochter" aber eine bessere Zukunft. Als die ersten katholischen Schulen die Tore auch für farbige und schwarze Mädchen öffnen, kratzen die Tanten all ihre Ersparnisse zusammen, um Tshidiso eine Schule in der Stadt zu ermöglichen. Nach der Befreiung von Nelson Mandela aus dem Gefängnis entwickelt sich der Integrationsprozess stetig weiter, Schwarze dürfen nun auch die Restaurants der Weissen besuchen. Wie schwierig aber dieser Prozess im täglichen Leben ist, zeigt ein Vorfall während eines Spielturniers. Das weisse Mädchen Beth stösst mit Tshidiso zusammen und wirft ihr das beleidigende Wort "Kaffer" an den Kopf, worauf ein anderes schwarzes Mädchen Beth ohrfeigt. Subtil zeichnet die Autorin die Mechanismen des Rassismus auf, der sich oft nur versteckt zeigt, indem Aussagen von weissen bzw. schwarzen Schülerinnen unterschiedlich wahrgenommen und gewichtet werden. Ab 12 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.