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Wach

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  • 252 Seiten
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Er kann nicht mehr schlafen und muss ständig unterwegs sein: abends, nachts, immer weiter. August Kreutzer sucht nach Erlebnissen, sammelt Bilder und die Geschichten dahinter – in heruntergekommenen Ladenzeilen, Eckkneipen, auf Friedhöfen und auf dem Weg zur riesigen Mall, wo er arbeitet. Dort kreiert er Einkaufserlebnisse in einer künstlichen Welt ohne schlechtes Wetter. Ruhe findet er nur bei Manja, der Crêpe-Verkäuferin, die ihm Süßes und Geschichten aus ihrem Leben serviert. So vergeht der Sommer zwischen Streunereien und der zehrenden Routine des Alltags, in bleierner Müdigkeit, die seine Sinne schärft: August fühlt sich von einem Doppelgänger verfolgt, der unter seinem Namen obszöne Einträge im Internet verbreitet, und beginnt, sich selbst zu verdächtigen. Zwischen Tag und Traum, Stadtrand und Hochglanzvierteln entfaltet sich ein modernes Leben, das vibriert vor vergangenen und verborgenen Möglichkeiten. Die Erzählung zeichnet ein vielschichtiges Bild unserer Zeit, klar und durchzogen von älteren Geschichten. Albrecht Selge präsentiert mit diesem Debüt ein subtil komponiertes Adagio für kleine Besetzung, das die Stadt zur Heldin macht und den Leser verführt, die unbegreiflichen Bewegungen im öffentlichen Raum zu erkunden.

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Wach, Albrecht Selge

Sprache
Erscheinungsdatum
2011
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(Hardcover),
Buchzustand
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Titel
Wach
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Albrecht Selge
Verlag
Rowohlt
Erscheinungsdatum
2011
Einband
Hardcover
Seitenzahl
252
ISBN10
3871346942
ISBN13
9783871346941
Reihe
Bewertung
3,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Er kann nicht mehr schlafen und muss ständig unterwegs sein: abends, nachts, immer weiter. August Kreutzer sucht nach Erlebnissen, sammelt Bilder und die Geschichten dahinter – in heruntergekommenen Ladenzeilen, Eckkneipen, auf Friedhöfen und auf dem Weg zur riesigen Mall, wo er arbeitet. Dort kreiert er Einkaufserlebnisse in einer künstlichen Welt ohne schlechtes Wetter. Ruhe findet er nur bei Manja, der Crêpe-Verkäuferin, die ihm Süßes und Geschichten aus ihrem Leben serviert. So vergeht der Sommer zwischen Streunereien und der zehrenden Routine des Alltags, in bleierner Müdigkeit, die seine Sinne schärft: August fühlt sich von einem Doppelgänger verfolgt, der unter seinem Namen obszöne Einträge im Internet verbreitet, und beginnt, sich selbst zu verdächtigen. Zwischen Tag und Traum, Stadtrand und Hochglanzvierteln entfaltet sich ein modernes Leben, das vibriert vor vergangenen und verborgenen Möglichkeiten. Die Erzählung zeichnet ein vielschichtiges Bild unserer Zeit, klar und durchzogen von älteren Geschichten. Albrecht Selge präsentiert mit diesem Debüt ein subtil komponiertes Adagio für kleine Besetzung, das die Stadt zur Heldin macht und den Leser verführt, die unbegreiflichen Bewegungen im öffentlichen Raum zu erkunden.